Personalnot in den Referaten war bekannt

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Fr, 07. September 2018

Grenzach-Wyhlen

Stickelberger schreibt wegen B34 neu an Verkehrsminister.

GRENZACH-WYHLEN (BZ). Wegen der Verzögerung beim Bau der Umgehungsstraße hat der SPD-Landtagsabgeordnete Rainer Stickelberger ans Verkehrsministerium nach Stuttgart geschrieben. Grund hierfür war ein Brief von Bürgermeister Tobias Benz, der sowohl an Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer als auch an Abgeordnete ging (die BZ berichtete). "Da ich mich bereits seit Beginn meiner Abgeordnetentätigkeit immer wieder für dieses Projekt in all seinen Phasen – Priorisierung durch die Landesregierung zur Aufnahme in den Bundesverkehrswegeplan, Baufreigabe durch das Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur – eingesetzt habe, greife ich dieses Anliegen gerne auf und bitte Sie um Ihre Unterstützung", schreibt Stickelberger an Verkehrsminister Winfried Hermann. Ergänzend zu dem Schreiben von Benz könne auch er nur betonen, dass der aktuelle Stillstand der Bauarbeiten kaum vermittelbar sei. "Bei allem Verständnis für personelle und planerische Engpässe bei den zuständigen Referaten des Regierungspräsidiums Freiburg kann auch ich den zeitlich sehr zögerlichen Bau seit dem Spatenstich und die daraus voraussichtlich resultierende Nicht-Einhaltung des Zeitplans nicht nachvollziehen, da die Personalknappheit der Referate schon seit längerem bekannt ist", so Stickelberger weiter.

Nachvollziehbar sei demgegenüber der Unmut der betroffenen Bürger, die schon seit Jahrzehnten auf den Bau dieser Umgehungsstraße warten müssen. "Aus vielen Gesprächen mit Gemeinderäten wie Bürgerinnen und Bürgern in Grenzach-Wyhlen weiß ich zudem, wie wichtig dieses Projekt auch für die weitere innerörtliche Entwicklung der Gemeinde ist." Stickelberger hat den Minister deshalb gebeten, sich für eine zügige und planmäßige zeitliche Umsetzung des Baus der Umgehungsstraße B34 neu einzusetzen.

Ein ähnliches Schreiben hat Stickelberger zudem an Regierungspräsidentin Schäfer geschickt.