Vorarbeiten von Roche sind im Fluss

Ralf H. Dorweiler

Von Ralf H. Dorweiler

Do, 05. März 2015

Grenzach-Wyhlen

Behelfszufahrt zu Firma Herzog ist gebaut, die Slipstelle fast errichtet und im Containerdorf sind die Ingenieure schon eingezogen.

GRENZACH-WYHLEN. Die Vorarbeiten für die Sanierung der Kesslergrube liefen auch während des Winters weiter. Im Bereich von Perimeter 1, dem Areal der Kesslergrube, den die Roche vollkommen ausheben und thermisch entsorgen möchte, wurde mittlerweile das Containerdorf fertiggestellt und teilweise bezogen. Außerdem befindet sich die neue Slipstelle in Arbeit, die rund 80 Meter rheinabwärts verlegt werden muss, weil der Salzländeweg für die Sanierung mitbenötigt wird.

Die vorderen Container, in die das Besucherzentrum kommt, sind noch fast leer. Der Containerblock am Rhein allerdings ist mit Ingenieuren und Projektleitern besetzt. Auch wenn die Vorarbeiten nicht so spektakulär sind, wie es spätere Sanierungsschritte noch werden, sind sie doch ungemein wichtig für einen reibungslosen und pünktlichen Ablauf aller Arbeiten. 239 Millionen Euro investiert Roche dafür, da überlässt man nichts dem Zufall.

Zu den Vorbereitungen gehörte auch der Bau eine Notstraße, um die Firma Herzog anzuschließen. Deren Hallentor ging in Richtung Salzländeweg, so dass man einen neuen Hallenteil bauen musste mit dem Tor zur neuen Behelfsstraße. Auch dieser Schritt ist nahezu abgeschlossen, wie Christoph Hennlich vom ausführenden Ingenieursbüro HPC bei einer Begehung zeigte. Er führte weiter zur neuen Slipstelle, von wo aus Boote der Rettungskräfte in den Rhein gelassen werden sollen. Die Spundbohlen wurden bereits eingerammt. Aus umweltschutzrechtlichen Gründen waren bei dem knapp 18 Meter in den Rhein reichenden Bauwerk gleich zwei Fischdurchlässe nötig, die bereits eingebaut sind. Bis Ende März sollen die Arbeiten abgeschlossen sein, weil dann die neue Saison des Wassersportclubs beginnt. Dessen Steg ist schon verlegt.