Wegweiser für Schüler in den Beruf

Martina Weber-Kroker

Von Martina Weber-Kroker

Fr, 19. Februar 2016

Grenzach-Wyhlen

Bei der Ausbildungsbörse gibt es erstmals ein Referat und drei neue Aussteller.

GRENZACH-WYHLEN. 50 Aussteller und erstmals auch ein Referat: Die vom Freundeskreis der Realschule und dem Verein der Freunde des Lise-Meitner-Gymnasiums veranstaltete siebte Ausbildungsbörse auf drei Etagen des Schulzentrums informiert am Samstag, 27. Februar, 10 bis 13 Uhr, über viele Berufe sowie Aus- und Weiterbildung. Schirmherr ist Bürgermeister Tobias Benz.

Der Begrüßung der Vorsitzenden Tosca Vogt (Freundeskreis Realschule) und Manfred Grether (Freunde des LMG) sowie dem Grußwort von Bürgermeister-Stellvertreterin Ulrike Ebi-Kuhn folgt das Kurzreferat "Lernen braucht den Kopf und mehr" von Elisabeth Metzger aus der Schweiz. Als zertifizierter Coach und Seminarleiterin arbeitet sie mit internationalen und nationalen Unternehmen, Ausbildungsbetrieben und Einzelpersonen.

Vogt freut sich, dass neue Aussteller hinzukommen. Erstmals dabei sind der Hotel- und Gaststättenbereich mit dem Hotel Eckert Grenzach/Hotel Krone Inzlingen, ImmoComfort GmbH und die Bundeswehr. Die Ausbildungsbörse soll Schülern die Möglichkeit bieten, sich frühzeitig zu orientieren und sich über eine Ausbildung oder weiterführende Schulen zu informieren.

Schon seit Jahren sind viele Betriebe aus den Bereichen Industrie, Handwerk/Handel und Dienstleistung genauso vor Ort wie berufliche Gymnasien, die Duale Hochschule Baden-Württemberg und Fachhochschule Nordwestschweiz.

"Das Informationsangebot ist breit gefächert", erklärt Tosca Vogt und weist darauf hin, dass die Aussteller vor allem aus Grenzach-Wyhlen und der näheren Umgebung kommen. Bei der Ausbildungsbörse stehen Gesprächspartner zu Verfügung. Man kann persönliche Kontakte knüpfen und vielleicht auch schon Termine für Praktika vereinbaren. Weil nach dem Schulabschluss wichtige Entscheidungen anstehen, empfiehlt Tosca Vogt den Eltern, ihre Kinder zur Ausbildungsbörse zu begleiten.

Manfred Grether machte auf Schnittstellen beider Schulen und gemeinsame Veranstaltungen beider Freundeskreise aufmerksam, etwa Berufs- und der Hochschulinformationsabende. Schnittstelle bei der Ausbildungsbörse sei die Duale Hochschule Lörrach. Um dort zu studieren, müssen die Interessenten erst einen Vertrag mit einem Ausbildungsbetrieb abschließen. Ausbildungsbetriebe, die mit der Dualen Hochschule zusammenarbeiten, sind bei der Ausbildungsbörse auch vertreten.

Manfred Stratz, Schulleiter des Lise-Meiter-Gymnasiums, wies darauf hin, dass die Ausbildungsbörse für die Schüler des Gymnasiums beispielsweise im Hinblick auf das Praktikum BOGY in der zehnten Klasse interessant sei. Realschüler können sich auch über Perspektiven nach dem Besuch eines beruflichen Gymnasiums informieren. Ein Drittel der Realschüler geht nach dem Abschluss auf ein weiterführendes Gymnasium, sagte Schulleiter Christoph Bigler. Im Vorjahr kamen mehr als 1000 Besucher. Achtklässler der Realschule werden bewirten.