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16. Februar 2011
Wetzel investiert 1,2 Millionen
Die Krise ist kein Thema mehr.
GRENZACH-WYHLEN. Die Wetzel Processing Group mit ihrem wichtigsten Standort Grenzach-Wyhlen wächst und investiert 1,2 Millionen Euro in einen Laser-Maschinenpark. Das teilte am Montag Gesamtleiter Martin Hellweg bei der jährlichen Generalversammlung (entspricht der Hauptversammlung deutscher Aktiengesellschaften) in Münchenstein mit. Dem Unternehmen geht es blendend, die Wirtschaftskrise ist überwunden, so Hellweg im Gespräch mit der Badischen Zeitung.
Wetzel stellt Druck- und Gravurwalzen für den Druck von Verpackungen und Tapeten her. Weiterer Geschäftsbereich sind Prägewalzen für die Automobilindustrie. Nach einem starken Einbruch in der Wirtschaftskrise, die dazu führte, dass auch in Grenzach-Wyhlen, dem wichtigsten Standort des Unternehmens, der Großteil der Mitarbeiter in Kurzarbeit gehen musste, wurde im Geschäftsjahr 2009/2010 der Umsatz um 10,3 Prozent gesteigert.
Seit Februar 2010 ist die Kurzarbeit beendet, seither ging es kontinuierlich bergauf. "Die Auftragsbücher sind gut gefüllt", sagt Hellweg und fügt hinzu: "Mit dem vergangenen Geschäftsjahr sind wir wieder auf dem Stand von vor der Krise." Hellweg ist seit April 2010 Chef des Unternehmens, das auch Produktionsstätten in Polen und Irland betreibt und um die 50 Millionen Euro Jahresumsatz verbucht. Der 44-Jährige Betriebswirt ist Spezialist für Veränderungsprozesse in Firmen. Die gibt es auch in Grenzach-Wyhlen, wo 200 der insgesamt 350 Mitarbeiter beschäftigt sind.
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Autor: Ralf H. Dorweiler
