Zimmermann will seine Anlage bauen

Ralf H. Dorweiler

Von Ralf H. Dorweiler

Sa, 05. April 2014

Grenzach-Wyhlen

Klage gegen die Gemeinde.

GRENZACH-WYHLEN (dor). Nach der Bekanntgabe der Einleitung einer Normenkontrollklage vor dem Oberverwaltungsgericht in Mannheim durch die BASF hat nun auch die Firma Zimmermann Gruppe aus Güterloh der Badischen Zeitung gegenüber bestätigt, den gleichen Weg zu gehen. Gerhard Zimmermann, der Geschäftsführer des Chemierecycling-Unternehmens sagte: "Unserer Meinung nach muss überprüft werden, ob die Veränderungssperre rechtmäßig ist, die die Gemeinde über das Areal ausgesprochen hat." Man wende sich unabhängig von der BASF an das Oberverwaltungsgericht Mannheim mit einer eigenen Klage. Diese sei lange von den Juristen des Unternehmens vorbereitet worden und werde am 10. April eingereicht.

Dass die Klage erst ein Jahr nach Inkrafttreten der Veränderungssperre kommt, liegt laut Zimmermann daran, dass man abwarten wollte, ob es eine neue Planung der Gemeinde für das BASF-Areal geben würde. Aufgrund der neuen Planung, die man eingesehen hatte, habe man beschlossen, die Klage einzureichen. Als Ziel verbindet Zimmermann mit dem Klageweg, an diesem Standort die geplante Anlage zum Recycling chemischer Stoffe bauen zu können. "Wir wollen nach wie vor in Grenzach-Wyhlen investieren", so der Geschäftsführer des Familienbetriebs.

Aktuell arbeite seit mehr als einem Jahr eine Person in Grenzach-Wyhlen bei Zimmermann und habe zahlreiche neue Kunden aus Baden-Württemberg akquiriert. Allerdings seien die Geschäfte noch mit weiten Transporten verbunden.