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17. Juni 2010

Zweite Station misst vom Juli an den Lärm

Ergebnisse im Internet.

GRENZACH-WYHLEN (rs). Bis Ende Juli soll die zweite Messstation im Birsfelder Hafen installiert sein, die es erlaubt, den Lärm genauer zuzuordnen und mit den in Grenzach gemessenen Werten abzugleichen. Diese werden nämlich, so teilt die Liestaler Bau- und Umweltdirektion jetzt via Pressemitteilung als Ergebnis des jüngsten Runden Tisches mit, von allerlei anderen Geräuschen wie Bahn oder Vogelgezwitscher überlagert. Die Schweizer Behörde hält allerdings fest, dass der Immissionspegel insgesamt unter den gesetzlichen Grenzwerten liegt. Ab Ende Juli sollen dann sämtliche Messwerte im Internet einzusehen sein.

Festgehalten wird vom Bau- und Umweltdepartement auch, dass für den Schrottumschlag im Hafen keine Umweltverträglichkeitsprüfung notwendig, weil dies das Schweizer Recht nicht vorsieht. Für Bürgermeister Jörg Lutz ist in dieser Beziehung das letzte Wort nicht gesprochen, er äußert die "dringende Bitte" pocht darauf, dass die Schrottkräne technisch so ausgerüstet werden, wie es die Bauherrschaft ursprünglich in ihrem Antrag beschrieben hat: Mit Sensoren, die verhindern, dass sich die Greiferarme bereits in großer Höhe öffnen. Begrüßt wird von Lutz dass das Lärmkataster im Hafen nach den betrieblichen Änderungen (Schrottplatz) aktualisiert wird.

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Die Bedenken der IG Hafenlärm zum Brandschutz hält er von Schweizer Seite aus für plausibel ausgeräumt, von daher erwartet er auch von dem gemeinsamen Augenschein, zu dem die Schweizer Seite einlädt, keine überragend neuen Erkenntnisse.

"Der runde Tisch ist zwar nie spannungsfrei, aber man merkt, dass sich der Hafen bemüht, den Dingen gerecht zu werden", so der Bürgermeister, so habe sich bereits jetzt schon einiges verbessert.

Autor: rs