Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.
12. November 2011
Martin Graff über die hässlichste Grenze zwischen Menton und Brüssel
GRENZGÄNGER: Ab in den "Busch"
Schon oft habe ich mich über den Grenzübergang autoroute A35 - Bienenwald Richtung Kandel in der Pfalz geärgert. Ein Beton-Monster. Les herbes sauvages envahissent les parkings. Les Mülltonnen débordent. Warum werden die Gebäude nicht einfach abgerissen?
Je parle toujours dans mes conférences de la Kasachstan-Grenze, die wahrscheinlich nicht einmal so hässlich ist, wie diese deutsch-französische Grenze, die keine mehr ist und doch noch eine bleibt, surtout pour les chauffeurs de poids lourds qui passent leurs week-end entre la France et l’Allemagne. Die Lkw- Fahrer sind ja verpflichtet, zu pausieren le dimanche pour permettre aux touristes de se promener ohne Gefahr sur les routes.
Ich habe am vergangenen Wochenende mit Oma Caroline eine kleine Pause eingelegt pour parler avec les chauffeurs qui attendaient la fin du Wochenende. J’ai constaté, dass es weit und breit kein Klo gibt.
"Busch", sagt uns Marek aus Masuren, en nous montrant les buissons qui bordent la Anlage. "Keine Toiletten hier", lese ich devant les bâtiments de la douane française. Wer duschen will attend la pluie. Die Deutschen haben eine niedliche Mautstation eingerichtet, mais ont également oublié les installations sanitaires. Hunderte von Lkw-Fahrern benutzen jede Woche les parkings et se contentent du "Busch". Da der 11. November in Frankreich ein Feiertag ist, les chauffeurs doivent se contenter du "Busch" drei Tage lang.
Werbung
Im "Grenzüberschreitenden Kirchenführer" durch das Nordelsass und die Südpfalz je lis: "Kirche leben im Herzen Europas. Getragen von dem Glauben, dass es in Christus keine Grenzen gibt, engagieren wir uns für ein Europa ohne Grenzen." "Bravo, mais les Christen de la région pourraient vielleicht se côtiser, um ein paar Toiletten auf den Parkplatz zu stellen. Ou alors demander aux autorités hüben und drüben que les Fahrer puissent utiliser les anciennes toilettes des douaniers", meckert Oma Caroline.
Außerdem bekommt der deutsche Tourist, qui entre sur le territoire français das erste Mal, einen ästhetischen Schock und dreht vielleicht sofort um. "Nicolas brüstet sich damit, dass Frankreich in Europa la première destination touristique ist und schafft es nicht, die Gäste aus dem Norden würdig zu empfangen", affirme ma grand-mère, die ihn noch auf dem G 20 Gipfel in Cannes angerufen hat. "Arrête avec tes histoires de chiottes Caroline. I am spouking avec Barack." "Englisch kann er immer noch nicht", seufzte Oma.
Ich beobachte eine junge Frau qui mitraille l’ancienne douane avec son Leica. Marion fotografiert im Auftrag der EU die verlassenen Zollgebäude zwischen Menton und Brüssel."C’est la plus moche!", sagt sie et me demande où sont les toilettes."Im Busch", antworte ich wie Marek.
À plus!
Autor: mg


