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01. Oktober 2011

Martin Graff besucht Kaliforniens Hohkönigsburg

GRENZGÄNGER: Oma erobert "Hearst Castle"

  1. Das „Hearst Castle“ in Kalifornien Foto: Martin Graff

Wenn Sie den Highway 1, la route mythique qui surplombe le Pacifique between San Francisco und Los Angeles nehmen, stolpern Sie über John Steinbeck in Monterey und über Henry Miller in Big Sur.
"Ohne mich hätte Henry Stille Tage in Clichy nie geschrieben", me crie Caroline à l’oreille, als wir auf einer roten Harley Davidson le long de l’océan nach Süden sausen.

Sa cabane a failli être abgefackelt lors des incendies de 2008. Zum Glück sind die Redwoods feuerresistent. "The fire stoppte ten feets vor dem Haus", sagt mir Susan, die Souvenirs verkauft.

Je photographie die Schreibmaschine von Henry. " Je lui ai offert cette machine à écrire in Paris, Weihnachten 1938. Er hatte nie Geld", kommentiert Oma. Ein Blatt Papier steckt pour le public in der Walze. Je lis: "I had to shave his arm-pits and even then the itching did not stop."

"La phrase se trouve dans ’A Devil for Paradise’, sagt Caroline. Stimmt sogar, sein Freund aus Paris, Moricand, litt unter Juckreiz. Miller hébergea son ami français à Big Sur, aus einem Freund wurde ein Teufel. Ein paar Kilometer weiter je range la Harley Davidson rouge le long de l’océan. Caroline füttert die See-Elefanten avec des Muffins, ce qui est strictement interdit. Les éléphants de mer remercient ma grand-mère, indem sie mit ihren Bauchflossen im weißen Sand wedeln.

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"Hearst Castle", juste avant Cambria, heißt die nächste Station. Le château de William Randolph Hearst, Pressetycoon des vergangenen Jahrhunderts, ragt stolz über den Pazifik, wie die Hohkönigsburg über dem Elsass. Das Schloss ist eine Mischung aus italienischem Barock, französischer Renaissance und Tempelkultur aus Griechenland.

Toutes les stars du cinéma mondial waren zu Gast hier, de Charlie Chaplin à Gary Cooper et Clark Gable, sans oublier Greta Garbo et Ingrid Bergmann. Interessant ist die love story, die dahinter steckt, nämlich l’incroyable histoire d’amour entre William Randolph Hearst et l’actrice Marion Davies. Le magnat de la presse fit sa connaissance à l’âge de 58 ans, sie war kaum 16 Jahre alt. L’histoire d’amour dura 32 ans.

"I use to swim with Marion im goldlackierte Pool", erzählt Oma den verblüfften Besucher. "And I am the pope of Freiburg", antwortet gereizt un allemand, der die Badische-Zeitung noch nie gelesen hat. Les Reiseführer behaupten, dass die Geschichte inspira Orson Welles pour son film Citizen Kane. "Es stimmt nicht", schreibt Orson Wells im Vorwort zum Tagebuch "The times we had"von Marion Davies. William Randolph Hearst war schon reich le jour de sa naissance. Charles Foster Kane kam arm auf die Welt. Auch Marion, die Geliebte von Hearst, n’est pas née pauvre, contrairement à Susan, la femme de Kane. "The wife (Susan) was a puppet and a prisoner, the mistress (Marion) was never less than a princess", schreibt Orson Welles. Er muss es wissen. À plus.

Autor: mg