Bedingung der Ausleihe

Grifo darf nicht gegen Hoffenheim spielen

Michael Dörfler

Von Michael Dörfler

So, 20. Januar 2019 um 16:09 Uhr

SC Freiburg

Am Samstag in Frankfurt dabei, am kommenden Samstag gegen Hoffenheim draußen: Vincenzo Grifo darf gemäß einer Vereinbarung zwischen den Klubs nicht gegen die TSG antreten.

Bislang wurde es als Gerücht gehandelt, keiner beim SC Freiburg wollte dazu öffentlich Stellung nehmen. Gestern jedoch bestätigte Sportvorstand Jochen Saier, dass sich Vincenzo Grifo am kommenden Samstag nicht das SC-Trikot überziehen darf. Grund: Eine Vereinbarung zwischen den beiden Klubs besagt, dass der für den Rest der laufenden Saison von den Hoffenheimern an Freiburg ausgeliehene Offensivspieler bei der Partie am kommenden Samstag (15.30 Uhr) nicht dabei sein darf. Hoffenheim, so Saier, habe auf den Passus bestanden.

Für die Freiburger bedeutet das nach Lage der Dinge eine Schwächung. Gegen Eintracht Frankfurt (1:3) gehörte der Deutsch-Italiener am Samstag zu den besten SC-Spielern. Grifo, der schon zwischen 2015 und 2017 in Freiburg spielte, war nach einem Intermezzo in Mönchengladbach zu Saisonbeginn zu seinem Stammverein nach Hoffenheim zurückgekehrt. Da er dort nicht allzu viele Einsatzzeiten hatte, wurde er von den Kraichgauern für die zweite Saisonhälfte nach Freiburg verliehen. Eine Kaufoption haben die Freiburger nicht, Grifo wird also am Saisonende nach Hoffenheim zurückkehren.

Ähnliche Fälle hat es auch schon in der Vergangenheit gegeben. Gelegentlich beharren die verleihenden Klubs auf einen derartigen Passus, da sie die Möglichkeit ausschließen wollen, ausgerechnet ein ihnen gehörender, aber ausgeliehener Spieler könnte zum Matchwinner seines temporären Klubs werden.