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20. Juli 2015 13:24 Uhr

Elztal / Hochrhein

Grünes Licht für Umfahrungen Winden und Wyhlen

Spätestens Anfang 2016 soll es losgehen: Die Ortsumfahrung Winden der Bundesstraße 294 kann gebaut werden. Seit mehr als 40 Jahren hatte die Elztalgemeinde dafür gekämpft. Auch am Hochrhein herrscht Erleichterung.

  1. Die Dampfwalzen kommen – im Elztal wird bald gebaut (Symbolbild). Foto: Ingo Schneider

  2. Jahrzehntelang hatten sich die Bürger von Winden für die neue Straße stark gemacht. Foto: Thomas Steimer

  3. Erleichterung in Winden. Foto: BZ/cmfotoworks, fotolia.com

Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) legte am Montag in Berlin eine Liste von bundesweit 72 Verkehrsprojekten vor, für die er die Baufreigabe erteilte. Auf der Liste steht auch die Umfahrung Winden, wie der SPD-Bundestagsabgeordnete Johannes Fechner (SPD) mitteilte.

Der neue Bürgermeister der Gemeinde, Klaus Hämmerle, bestätigte die Information. "Die seit Jahrzehnten bestehende hohe und unerträgliche Verkehrsbelastung der B 294 als Hauptverkehrsachse mit allen negativen Auswirkungen für die Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Winden im Elztal, den ansässigen Wirtschaftsunternehmen, für die Menschen des Elztals und für die gesamte Region wird nun endlich beseitigt", erklärte Hämmerle auf der Internetseite der Gemeinde. Die Ausschreibung der Arbeiten soll sehr zeitnah erfolgen, Hämmerle erwartet spätestens Anfang 2016 den Spatenstich.

Zudem werden 17,2 Millionen Euro für die vier Kilometer lange Umgehungsstraße des Teilortes Wyhlen der Gemeinde Grenzach-Wyhlen bereitgestellt, wie der Lörracher Bundestagsabgeordnete Armin Schuster (CDU) mitteilte. Unter anderem sollen dort auch schienengleiche Bahnübergänge an der Hochrheinstrecke beseitigt werden.

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Das Investitionsprogramm hat einen Umfang von 2,7 Milliarden Euro. Davon fließen 621 Millionen nach Bayern, Baden-Württemberg erhält 537 Millionen. Teuerstes Einzelprojekt ist der achtstreifige Ausbau der Autobahn 7 zwischen Hamburg-Stellingen und Hamburg-Nordwest für 181 Millionen Euro. 482 Millionen Euro aus dem Programm sind für Modernisierungen vorgesehen.

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Autor: Franz Schmider