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26. Juli 2010

Guderjan: "Ein kleines, aber feines Weinfest"

Nordweils Vereine läuteten am Samstag den Festbetrieb mit einem bunten und fantasievollen Umzug durchs Dorf ein.

  1. Buntes Spektakel zum Auftakt des Nordweiler Weinfests: Hunderte von Zuschauern verfolgten den fantasievollen Umzug zum Festplatz. Foto: Merz

KENZINGEN-NORDWEIL. Festfreude allenthalben in Nordweil, als sich am Samstag ein fantasievoller und ideenreicher bunter historischer Winzerumzug durch das festlich geschmückte Nordweil hinauf zur idyllisch gelegenen Festwiese beim alten Steinbruch bewegte – allen voran die Breisgauer Weinprinzessin Simone Schwaab aus Denzlingen. Musikverein und Gemischter Chor begleiteten den Zug mit ihren beschwingten, fröhlichen Musik- und Lieddarbietungen, beklatscht und bejubelt von Hunderten von Zuschauern an den Straßen.

Auf der Festwiese freute sich der stellvertretende Ortsvorsteher Rainer Hensle, unter den vielen Gästen auch zahlreiche Vertreter des öffentlichen Lebens begrüßen zu können, darunter MdB Peter Weiß und die Landtagsabgeordneten Dieter Ehret und Marcel Schwehr wie auch Bürgermeister und Ortsvorsteher der umliegenden Gemeinden sowie deren Stellvertreter, zahlreiche Stadt- und Ortschaftsräte, Vertreter des Badischen Winzerkellers und mehrerer Winzergenossenschaften und die inzwischen traditionellen Weinfest-Stammgäste aus Köln-Lövenich. Einen ganz besonderen Willkommensgruß entbot er Altortsvorsteher Erhard Hensle – wichtiger Mit-Initiator des Nordweiler Weinfestes vor 32 Jahren.

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Paul Blattmann dankte den Vereinsvorsitzenden und ihren Teams für die kooperative Planung im Vorfeld des Festes und allen, die an der Vorbereitung beteiligt waren und auch über das Fest gefordert sind. Ein besonderer Dank ging an die Stadtverwaltung, die auch dieses Mal ein offenes Ohr für den Wunsch nach Mithilfe hatte.

Bürgermeister Matthias Guderjan hieß die Festgäste seitens der Stadt Kenzingen willkommen. Höchstes Lob zollte er den Nordweiler Vereinen, die alle zwei Jahre "ein kleines, aber überaus feines Weinfest bieten, das gerne besucht wird und erhalten werden muss". Weinprinzessin Simone Schwaab, war es dann vorbehalten, zusammen mit Paul Blattmann als Vertreter der Vereinsgemeinschaft, und Bürgermeister Matthias Guderjan das 18. Nordweiler Weinfest, feierlich zu eröffnen. In ihrer Ansprache fand sie Worte des Lobes auf den Rebensaft, wie ihn schon so manche Dichter und Denker priesen und nannte vier wichtige Dinge für einen edlen Wein: die Erde, den Weinstock und den Sonnenschein, vor allem aber die Arbeit der Winzer.

Dann war es dem Stadtoberhaupt vorbehalten, den ersten Krug des Freitrunkes aus dem Fass den anwesenden Honoratioren zu kredenzen, bevor sich jedermann an dem von der Nordweiler WG gestifteten Rebensaft laben konnte.

Musikverein und Gemischter Chor erfreuten unterdessen mit flotten Weisen und erfrischenden Weinliedern die Festgäste, die sich nach und nach in und bei den Lauben der gastgebenden Vereine niederließen. Eine heitere Festabendstimmung breitete sich im "Hasgarten" beim alten Steinbruch aus, und ab 21 Uhr sorgt Helmut Fischers Gruppe "Fish & Friends" für Tanzmusik und Unterhaltung.

Autor: Reiner Merz