Containeranlage für Hort soll auf Gundelfinger Schulhof

ast

Von ast

Fr, 08. Dezember 2017

Gundelfingen

Der Bauausschuss stimmt für den Standort, um für die Kinderbetreuung mehr Plätze zu schaffen – diese sind dringend notwendig.

GUNDELFINGEN (ast). Der Hort an der Gundelfinger Johann-Peter-Hebel-Grundschule ist gut ausgebucht – es gibt so gut wie keine Plätze mehr. Deswegen hat sich die Gemeinde dazu entschlossen, eine Containeranlage aufzubauen. Der Bauausschuss stimmte in seiner jüngsten Sitzung mehrheitlich für den Schulhof als Standort der Anlage.

Auf dem Grundstück in der Ortsmitte gibt es die Johann-Peter-Hebel-Grundschule, die Turn- und Festhalle, das Rathaus, die Musikschule mit Bürgertreff, den Engel, das Kultur- und Vereinshaus, das Jugendzentrum und noch einige Nebengebäude. "Dennoch sind dringende weitere Räumlichkeiten vor allem für die Betreuung der Schulkinder im Hort erforderlich", verdeutlichte Harald Männer vom Bauamt.

Die Gemeinde Gundelfingen stellte daher einen Bauantrag, um auf dem Schulhof der Johann-Peter-Hebel-Grundschule eine Containeranlage aufzustellen. Beantragt wurde eine eingeschossige Containeranlage mit einer Fläche von 14,50 Meter auf 12 Meter. "Die Anlage wird aus 10 Containern bestehen, die nebeneinander aufgestellt und miteinander verbunden werden", sagte Männer. In den Containern könne ein Gruppenraum, ein Nebenraum sowie ein Personalraum eingerichtet werden. Über den Pausengang wird eine Verbindung zum Schulhaus hergestellt, so dass die Toiletten in der Schule genutzt werden können.

"Ich verstehe die Notwendigkeit für die Betreuung der Hortkinder, aber der Standort ist ungeeignet – daher werde ich mich bei der Abstimmung enthalten", sagte Gemeinderat Thomas Danner (CDU). Auch Michael Hornbruch (Freie Wähler) sieht den Druck der Schule, kritisiert aber den Standort und enthielt sich ebenfalls der Abstimmung. Hartwig Brutzer (SPD): "Wir haben eine schnelle Lösung gesucht und ich glaube nicht, dass wir Alternativen zum Standort Schulhof haben – daher bin ich dafür." Am Ende stimmten sieben Gemeinderäte für den Standort der Containeranlage und drei enthielten sich.