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12. Februar 2016

Krieg und Not als Musikprojekt

Gundefingens "Cantemus" und die Hoffnung auf Frieden.

GUNDELFINGEN (BZ). Krieg, Angst, Flucht und Not sind Konstanten menschlichen Lebens – genauso wie die Hoffnung auf Frieden, ein Leben in Ruhe und Geborgenheit. Der Kammerchor "Cantemus", ein eingetragener Verein in Gundelfingen möchte daher in seinem nächsten Projekt die derzeit alle bewegende Flüchtlingskrise künstlerisch an Hand von zwei Werken von Josef Haydn aufgreifen. In seiner 100. Sinfonie, der "Militärsinfonie", verwendete Haydn sogenannte "Janitscharenmusik", die an die türkischen Militärkapellen der Türkenkriege erinnern soll. Im Agnus Dei seiner "Missa in tempore belli" – Messe in Zeiten des Krieges oder auch "Paukenmesse" genannt – übernehmen die Paukenschläge die Rhythmen der französischen Militärtrommler, die im ersten Koalitionskrieg unter Napoleon auf Wien vorrückten. Zwischen den Musiken werden Texte verlesen, die sich mit Leid und Not während der Türkenkriege, der napoleonischen Kriege und der Kriege unserer Tage auseinandersetzen.Interessierte Sängerinnen und Sänger sind eingeladen, unter Chorleister Bernhard Schmidt bei diesem zeitlich begrenzten Projekt mitzumachen. Wer das Werk gesungen hat kann am 6. April zu den weiteren Proben dazustoßen. Ein späterer Einstieg ist nicht möglich. Proben sind mittwochs von 20 bis 22 Uhr im Kultur- und Vereinshaus Gundelfingen. Die Konzerte: 15. und 16. Oktober in Gundelfingen und Ettenheim.

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Projektbeitrag: 24 Euro, zusätzlich Kosten für Notenmaterial; Kontakt: Tel. 0761/ 56236
 

Autor: bz