Zur Navigation Zum Artikel

Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.

26. August 2015

SPD will Bolzplatz für die Jugend

Auf dem bestehenden Kickplatz in Gundelfingen hinter der Halfpipe sei zu viel Betrieb / Räte gehen von geringen Kosten aus.

  1. Wollen den Ball rollen sehen: die SPD-Gemeinderäte Inge Dännart, Hans-Peter Brunck, Bruno Zimmermann und Karl-Christof Paul (von links) auf der Wiese östlich des Schobbachs in Höhe der dortigen Brücke, die zur Eichelbuckstraße führt. Auf der freien Fläche könnte aus SPD-Sicht ein Bolzplatz entstehen. Foto: Max Schuler

GUNDELFINGEN. Einen neuen Bolzplatz für die Gundelfinger Jugendlichen: So lautet die Forderung der SPD-Gemeinderatsfraktion. Auf den Wiesen zwischen Mühlbach und Schobbach in Höhe der Brücke, die hinüber zur Eichelbuckstraße führt, wollen die Räte künftig den Ball rollen sehen. In der nächsten Gemeinderatsitzung will die Fraktion ihren Antrag einbringen.

"Der bestehende Bolzplatz bei der Halfpipe ist jetzt schon überlastet", sagt SPD-Fraktionssprecher Bruno Zimmermann. Er geht außerdem davon aus, dass der Platz an der Unteren Waldstraße auch verstärkt von Flüchtlingen genutzt wird, wenn die neue Übergangsunterkunft des Landkreises auf der Wiese im Gewann Nägelesee in den kommenden Monaten errichtet ist. "Ein neuer Bolzplatz ist schon lange eine Forderung der Jugend", so Zimmermann. Innerhalb des Ortes sieht er aber keine Möglichkeit mehr für eine zusätzliche Kickwiese.

Keine Lärmbelästigung zu befürchten

Die Vorteile an der vorgeschlagenen Stelle liegen für die SPDler auf der Hand: Dort draußen bräuchte man keinen Ballfangzaun, weil keine starkbefahrene Straße in der Nähe ist. Daher wäre dort der Bolzplatz günstig zu realisieren. Es bestünde zudem keine Lärmproblematik, da keine Anwohner betroffen wären. Mit dem Fahrrad sei der Platz über die Herdweg-Brücke auch einfach zu erreichen.

Werbung


Die Ausmaße des Platzes müsse man noch im Gemeinderat diskutieren, so Zimmermann. Aber er geht davon aus, dass ungefähr zwei Drittel eines durchschnittlichen Fußballfeldes ausreichen müssten. Aus seiner Sicht würden auch zwei Tore genügen, dazu ein kleiner Grünstreifen um das Feld herum, auf dem sich die Jugendlichen umziehen könnten. "Der gesamte Standort könnte dann von Gundelfinger Bauhofmitarbeitern mitgepflegt werden", sagt Fraktionssprecher Zimmermann.

Laut der SPD-Fraktion befinden sich ein Großteil der dortigen Wiesen im Besitz der Gemeinde Gundelfingen. Sie wurden allerdings an Landwirte verpachtet. Da dort jedoch nichts angebaut wird, gehen die Räte davon aus, dass es keine größeren Probleme geben dürfte, wenn ein Teil dieser Wiesen in einen Bolzplatz umgewandelt wird. Was das Ganze kostet, darüber konnte die Fraktion noch keine Aussage treffen, sie geht aber von keiner großen Summe aus.

Autor: Max Schuler