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21. Februar 2011

20 000 Euro Kosten gespart durch perfekte Zusammenarbeit

Die neue Brücke am Eulenwaldweg ist ein besonderes Bauwerk.

  1. In Kooperation der Firmen Wehrle-Transporte Elzach und Marbeton Aitrach entstand die zusammensetzbare Brücke am Eulenwaldweg in Siegelau. Bürgermeister Urban Singler (rechts) freute sich Freitagmorgen, dass dieses kostensparende Projekt gelungen ist. Foto: Karin Heiss

GUTACH. "Das Bauwerk gibt es so noch nicht", verdeutlichte Markus Adam, Technischer Leiter des Gutacher Bauamtes, stolz, bei der Fertigstellung der neuen Brücke am Eulenwaldweg in Siegelau am Freitagmorgen. Das Bauamt habe für die Konstruktion zwei Firmen zusammen geführt, "und konnte damit 20 000 Euro gegenüber einer konventionell gebauten Brücke einsparen".

Das Elzacher Transport- und Abbruchunternehmen von Manolito Wehrle fertigte nach dem Abbruch der alten Brücke auch die beiden neuen Widerlager (Auflageflächen, Träger), auf welche die Überfahrt gesetzt wurde, die von der Firma Marbeton in Aitrach gebaut und Freitag in zwei Hälften angeliefert wurde. Mit Hilfe des Krans galt es diese jeweils 13 Tonnen schweren Teile über die Bäume hinweg zu hieven und auf die Träger zu setzen. Mit Spannung sahen alle Beteiligten mit Bürgermeister Urban Singler zu, ob dieses ungewöhnliche Baukonstrukt sich nun auch real problemlos zusammenfügt. Denn was hätte solch kooperative Arbeit sonst gebracht, auch wenn sie laut Adam "mit erheblich weniger Zeitaufwand als bei solchen Bauten üblich und einer beachtlichen Kostenersparnis erledigt werden konnte". Die eine Fahrbahnseite war jedenfalls sofort eben und schlüssig eingesetzt, bei der anderen mussten erst zentimeterfeine Korrekturen mit der Betonsäge an den Einschnitten des Aufliegers ausgeführt werden – dann saß aber auch sie wie angegossen. Für die statische Berechnung und Prüfung des ungewöhnlichen Bauwerks war Eduard Wernet vom Ingenieurbüro für Bauwesen in Freiburg zuständig. Insgesamt hat die Investition, mit Planungs- und Abbruchkosten, die Gemeinde rund 70 000 Euro gekostet.

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Die reine Bauzeit betrug nur drei Wochen. Gesperrt war der Weg allerdings zweieinhalb Monate. "Wir hätten gern eher angefangen", beteuerte Manolito Wehrle, aber der harte Winter und Hochwasser hätten das verhindert. Diese Woche soll der Weg laut Adam für Fahr- und Fußverkehr wieder frei gegeben werden.

Autor: Karin Heiß