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09. März 2010
Frühjahrsputz für’s Nest
Feuerwehrleute reinigten das Strochennest auf dem Kirchturm.
GUTACH (gba). Wenn der alte Kot gefriert im Storchennest, können möglicherweise die Störche und vor allem ihre Jungen darauf festkleben – eine Gefahr für sie . Somit ist von Zeit zu Zeit eine Storchennest-Putzaktion fällig. So wie jetzt wieder in Gutach, wo seit drei Jahren wieder Störche nisten. Damals hatte man mehrfach beobachtet, dass auf der Kirchturmspitze von St. Michael Störche versuchten, sich ein Nest zu bauen, was sie aber nicht geschafft haben, weil die " Bauteile" immer wieder abrutschten. Damals haben einige Gutacher freundlich "nachgeholfen" beim Storchennestbau.
Mittlerweile fühlen sich die Tiere offensichtlich wohl im Dorf und Meister Adebar gehört längst zum vertrauten Ortsbild. Dieser Tage wurde nun auf dem zirka 30 Meter hohen Kirchturm das Storchennest – wo sich zeitweise schon bis zu fünf Störche eingenistet hatten – von der Feuerwehr Waldkirch und Rolf Rissler von der Feuerwehr Gutach die alljährliche "Nestputzete" vorgenommen. Die Wehr Gutach hatte keine geeignete Drehleiter, deshalb half Waldkirch nun schon zum dritten Mal aus. Im Nest auf der Kirchturmspitze wohnt ein Storchenpaar, das demnächst Nachwuchs erwartet. Eine größere Anzahl von Schaulustigen – Kinder und Erwachsene – verfolgten aufmerksam das Putz-Spektakel in luftiger Höhe.
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Autor: gba
