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02. Mai 2017

Mehr als nur Ersatz

HSG-Handballerinnen siegen zum Abschluss in Pforzheim.

HANDBALL (sahe). Dritte Liga Frauen: HSG TB/TG Pforzheim – HSG Freiburg 28:31 (14:14). Es war ein schweres Stück Arbeit in Pforzheim, der Saisonabschluss ist aber geglückt: Die Handballerinnen der HSG Freiburg beenden ihre Saison dank des Sieges auf Rang fünf.

Gerade einmal sechs Feldspielerinnen standen HSG-Trainer Ralf Wiggenhauser noch zur Verfügung – zu wenig, wenn man das Spiel gewinnen möchte. Genau deshalb halfen in Elina Werner, Sandja Möckel und Liza Ehret drei Spielerinnen der zweiten Mannschaft aus und wurden zum Schlüssel des Spiels: "Wir lagen Mitte der ersten Halbzeit mit zwei Toren hinten, in dieser Phase lief es nicht gut", erklärt Wiggenhauser. Er hatte eine offensive 3:3-Abwehr ausprobiert, die allerdings nicht in allen Belangen Wirkung zeigte. "Ich dachte dann, ich wechsle durch und nutze die Bank", so der Trainer. Und diese Idee fruchtete: "Alle drei kamen rein, haben bei ihrem ersten Ballkontakt den Wurf genommen und getroffen." Es sei sein Highlight gewesen, sagt Wiggenhauser, "weil sie uns zu diesem Zeitpunkt im Spiel gehalten und für den Ausgleich kurz vor der Pause gesorgt haben."

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In der zweiten Hälfte konnte Freiburg seine Leistung steigern, obwohl die Akkus ziemlich leer gewesen seien, und die letzten Prozent abrufen: So brachte die HSG ihr kleines Poster am Ende ins Ziel. "Wir haben uns den fünften Platz noch erkämpft, das geht in Ordnung", lobte der Trainer, "wir können jetzt mit einem guten Gefühl in die Sommerpause gehen".

Spielfilm: 3:2 (5.), 9:7 (16.), 14:12 (29.) – 21:19 (40.), 24:26 (50.), 26:30 (58.). Tore HSG: Makelko 7, Czok 6, Burgert 3, Fischer 3, Peter 3, Spinner 3/2, Strub 2, Werner 2, Ehret 1, Möckel 1.

Autor: sahe