Zwischen Hoffen und Bangen

Felix Gieger

Von Felix Gieger

Fr, 20. April 2018

Handball 3. Liga

Wer steigt auf, wer bleibt drin? Wo die Handballteams der Region vor dem Saisonfinale stehen.

HANDBALL. Langsam aber sicher biegt die Handballsaison auf die Zielgerade ein. Für die Teams im gesicherten Mittelfeld geht es in den kommenden Wochen nur noch um die Goldene Ananas, viele andere kämpfen dagegen neben Ruhm und Ehre vor allem um wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg oder für den Aufstieg. Wer ist momentan auf der Pole Position? Wen könnte der Besenwagen noch einholen? Und wer kann schon jetzt für eine andere Liga planen? Ein Überblick.

Dritte Liga Männer
Seit der Niederlage am vergangenem Wochenende ist das Undenkbare Realität: Nach langjähriger Drittliga-Zugehörigkeit muss die als Dino bekannte SG Köndringen-Teningen nach der Saison den bitteren Gang in die Oberliga antreten.

Dritte Liga Frauen
Auf Rang fünf wird die HSG Freiburg die Saison am Sonntag beenden – unabhängig vom Ergebnis der Partie gegen den TSV Haunstetten 1892. Zwei Niederlagen zuletzt verhinderten eine bessere Platzierung der Freiburgerinnen.

Südbadenliga Männer
Während die Reserve der SG Köndringen-Teningen seit Wochen im gesicherten Mittelfeld platziert ist, kämpft die Konkurrenz aus dem Breisgau wohl bis zum letzten Spieltag gegen den Abstieg. Die zweite Relegationsteilnahme in Serie will dabei der TBK Kenzingen (Platz 12, 13 Punkte) vermeiden. Das gleiche Ziel verfolgt man auch bei der SG Waldkirch/ Denzlingen, die als 13. (11 Punkte) mach aktuellem Stand den Weg über die Entscheidungsspiele gehen müsste. Das Restprogramm der Elztäler ist dabei um wenige Nuancen gegenüber der Konkurrenz besser. Die Entscheidung fällt daher wohl erst am letzten Spieltag.

Südbadenliga Frauen
Den wohl finalen Schritt in Richtung Klassenerhalt machte die Drittligareserve der HSG Freiburg vergangenes Wochenende. Da zudem das Restprogramm der Freiburgerinnen durchaus machbar ist, scheint Platz sechs, auf dem man momentan steht, in der Endabrechnung realistisch.

Landesliga Süd Männer
Seit Wochen auf dem Platz an der Sonne sitzt die HSG Freiburg. Kaum einer zweifelt noch daran, dass in der Gerhard-Graf-Halle nächste Saison eine Liga höher gespielt wird. Engster Verfolger der Freiburger ist der TuS Oberhausen, der auf dem besten Weg Richtung Relegation ist. Dort geht es entweder gegen die HSG Ortenau Süd oder den SV Ohlsbach aus der Landesliga Nord. Der Sieger dieser zwei Spiele trifft dann auf den 13. aus der Südbadenliga. Im Keller der Landesliga ist derweil die Handball-Union Freiburg unterwegs. Momentan steht man auf Rang zwölf, der die Abstiegsrelegation bedeuten würde. Doch der HU kommt das Restprogramm entgegen: Alle drei Gegner sind direkte Konkurrenten im Abstiegsgetümmel. Deshalb ist man zuversichtlich. Gelassener kann der TV Herbolzheim – derzeit auf Platz fünf im Klassement – in die letzten drei Spiele gehen. Am Ende wird vermutlich ein Mittelfeldplatz rausspringen. Für die nächste Landesligasaison planen kann derweil wohl auch die HG Müllheim/ Neuenburg, die in der Bezirksklasse kurz vor der Meisterschaft steht.

Landesliga Süd Frauen
Vier Absteiger gibt es laut Verband in der Landesliga der Frauen, drei davon stehen drei Spieltage vor Saisonende schon fest. Einer davon ist die SG Markgräflerland, die abgeschlagen auf dem letzten Platz liegt. Momentan knapp über dem Strich – aber noch nicht alle Abstiegssorgen los – stehen der TB Kenzingen und der ESV Freiburg. Mutmaßlich gesichert ist dagegen die dritte Vertretung der HSG Freiburg auf Rang sechs. Und auf Platz drei sehen sich die stark ersatzgeschwächten Frauen der SF Eintracht Freiburg am Saisonende. Ab nächster Saison neu in der Landesliga ist zudem die SG Waldkirch/ Denzlingen, die in der Bezirksklasse souverän Meister wurde und nun eine Liga höher angreifen will.