HSV Schopfheim im Aufwind

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Von who

Fr, 27. November 2015

Landesliga Süd

Landesliga-Handballer des TV Brombach wollen endlich ersten Sieg / ESV Weil in Pfullingen.

HANDBALL Landesliga Süd: HSV Schopfheim – HSG Freiburg, Samstag, 19.30 Uhr, Friedrich-Ebert-Sporthalle; TV Pfullendorf – ESV Weil, Samstag, 20 Uhr; TV Brombach – SG Schramberg, Sonntag, 16.30 Uhr, Wintersbuckhalle (who). Die Aussicht auf eine volle Punktzahl dürfte für das Landesligatrio vom Oberrhein nicht schlecht sein. Der ESV Weil fährt nach sechs Siegen in Serie mit geschwellter Brust zum TV Pfullendorf. Der HSV Schopfheim will nach dem Sieg bei SFE Freiburg gegen die HSG Freiburg nachlegen. Und der TV Brombach strebt gegen SG Schramberg endlich den ersten Sieg an.

"Jetzt gibt es keine Ausreden mehr. Gut spielen und nicht gewinnen, das hilft alles nichts. Punkte müssen her", fordert der Brombacher Coach Dirk Kalinowski vor dem Heimduell gegen Schramberg/Sulgen. "Jetzt müssen wir zuschlagen, sonst verpassen wir endgültig den Anschluss." Man habe diese Woche gut und konzentriert die Trainingseinheiten absolviert, daher sei er auch guter Dinge. Während der Einsatz von Nils Haunschild wegen einer Oberschenkelverletzung fraglich ist, fehlt auf jeden Fall Steffen Retsch, der sich im Derby in Weil das Knie verdrehte.

Der Schopfheimer Trainer Benedikt Lay kennt die HSG Freiburg zwar nicht aus dem Effeff, doch ist ihm nicht verborgen geblieben, dass die Gäste nach starkem Saisonstart etwas aus der Spur geraten sind. "Jetzt heißt es nachlegen mit einem Heimsieg, damit wir uns ein kleines Polster schaffen können. Jeder Punkt zählt für uns", sagt er. Diese Situation wolle man nutzen, um zwei weitere Punkte auf der Habenseite zu verbuchen. Wichtig sei, dass in Torsten Michel und Felix Lay wieder zwei Leistungsträger dabei sind. Das habe man schon letzte Woche gemerkt. Zudem kehrt Yannick Reimann nach seiner Roten Karte wieder zurück. Fehlen werden allerdings Dominik Blum, Kai Weber und Dennis D’Amico.

Trotz sechs Siegen in Folge sieht Roland Christ der Auswärtspartie des ESV Weil in Pfullendorf mit gemischten Gefühlen entgegen. "Es wird eine schwere Aufgabe, zumal in Pfullendorf Harzverbot herrscht. Damit hatten wir immer unsere Probleme, auch die Ergebnisse waren selten positiv", sagt der sportliche Berater, "aber wenn wir da hinfahren, wollen wir auch nicht mit leeren Händen zurückkehren." Ein Sieg vorausgesetzt, könnten die Weiler Boden auf die beiden Mannschaften aus Schenkenzell und Steißlingen gut machen, die sich im direkten Duell gegenseitig Punkte abnehmen werden.