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20. November 2015

VOR DEM ANWURF

  1. Klappt’s auch gegen St. Georgen mit dem Torjubel? HSG-Handballer Simon Stecher Foto: Keller

OBERLIGA BA-WÜ MÄNNER

HG Oftersheim-Schwetzingen – TB Kenzingen. Am vergangenen Wochenende gab es beim Tabellenzweiten in Neuhausen für den personell am Krückstock gehenden TBK eine Elf-Tore-Niederlage. Am Sonntag muss die Sieben von Spielertrainer Aurelius Steponavicius zum Rangersten nach Schwetzingen. Die haben in der laufenden Runde bislang erst ein einziges Mal verloren. "Das wird nicht einfach, aber wir stecken sicher nicht schon vorher den Kopf in den Sand", sagte Steponavicius noch nach der Niederlage am vergangenen Sonntag im Hinblick auf die kommende Hürde.

Die Kenzinger Personallage macht indes wenig Hoffnung auf eine Überraschung: Dass Spielmacher Dalius Rasikevicius am Samstag dabei sein kann, darf eher bezweifelt werden. Der mit bislang 61 Saisontoren zweiterfolgreichste Schütze der Blau-Roten (hinter Vilius Juozaitis mit 63 Toren) hat nach einem Fahrradsturz vor zwei Wochen erhebliche Knieprobleme und musste sich diese Woche einer Kernspintomographie unterziehen (Ergebnis lag bei Redaktionsschluss noch nicht vor).

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SÜDBADENLIGA MÄNNER

SG Waldkirch/Denzlingen – SG Muggensturm/Kuppenheim. Nach der vermeidbaren Niederlage gegen Ottenheim möchten die Elztäler am Wochenende endlich wieder punkten. "Wir werden uns vor allem in der Defensive steigern müssen, um den Rückraum der Gäste nicht zur Entfaltung kommen zu lassen", so SGWD-Kapitän Thomas Bludau. Die Gäste, mehrfacher Vizemeister der Südbadenliga, haben trotz eines Umbruchs in der Mannschaft noch immer einen schlagkräftigen Kader und in Lars Crocoll den momentan zweitbesten Torschützen der Liga in ihren Reihen. "Wir haben uns akribisch vorbereitet und sind bereit, alles in die Waagschale zu werfen, um die Auswärtsniederlage in Ottenheim vergessen zu machen", betont Bludau.

TuS Steißlingen – TV Herbolzheim. Eine schwere Aufgabe für Herbolzheim, das bei seinem dritten Auswärtsspiel in Folge bei einer der heimstärksten Mannschaften der Liga antritt. Nach zuletzt drei Niederlagen ist der TVH auf einen Sieg erpicht – die Steißlinger haben jedoch, sieht man vom Auftakt gegen Oberkirch ab, jedes ihrer Heimspiele im Schnitt mit neun Toren Unterschied gewonnen. "Unsere Truppe wird vor allem mehr Engagement und Dynamik als zuletzt einbringen müssen", fordert TVH-Pressesprecher Otmar Haag, "Die spielerischen Möglichkeiten sind vorhanden, um mal wieder etwas Zählbares vorzuweisen."

SÜDBADENLIGA FRAUEN

HSG Freiburg II – SG Kappelwindeck/Steinbach. Die HSG-Zweite erwartet am Sonntag den Tabellenersten, die SG Kappelwindeck/Steinbach. Ob auswärts oder zu Hause – die SGKS konnte in dieser Saison in jedem Spiel beide Punkte für sich beanspruchen. Zur Zeit sind die Gäste allerdings ersatzgeschwächt: in Abwehrchefin Franziska Manz (Bänderverletzung), Nina Velten (Knieverletzung) und Carla Schmitt (Fingerbruch) fehlen ihnen drei Stammspielerinnen. "Der Schlüssel zu einer möglichen Überraschung liegt in unserem Angriff: Wenn wir uns gegen die offensive Abwehr gut ohne Ball bewegen und die Räume in der Tiefe taktisch gut nutzen, könnte was gehen", ist HSG-Coach Benny Thoma vorsichtig optimistisch.

LANDESLIGA MÄNNER

HSG Freiburg – TV St. Georgen. Mit 293 erzielten Treffern in neun Spielen stellt die HSG Freiburg die beste Offensive der Liga. Im Schnitt treffen die Freiburger pro Spiel knapp 32 Mal. In der Abwehr scheint es bei den Breisgauern allerdings noch zu hapern: 28 Mal pro Spiel schlug der Ball im Schnitt im eigenen Netz ein. Schaffe seine Mannschaft es, in der Offensive den aktuellen Schnitt beizubehalten und defensiv weniger zuzulassen "müsste ein Sieg machbar sein", meint HSG-Trainer Patrick Schweizer. Bei den Gastgebern kehrt Lorenz Franz zurück, auch Neuzugang Kevin Swiebocki habe sich gut eingefunden und Florian Friedrich zuletzt überzeugt.
SG Gutach/Wolfach – ESV Freiburg. Dem tollen Kampf gegen die Freiburger Eintracht folgte die Ernüchterung im Spiel gegen die HSG Freiburg. Nun muss der ESV zur SG Gutach/Wolfach, die mit vier Siegen, einem Remis und vier Niederlagen eine ausgeglichene Bilanz vorzuweisen hat. Die Eisenbahner, die weiterhin auf ihren ersten Saisonsieg warten, gehen somit wieder einmal als Außenseiter in die Partie. Dass die Mannschaft von Trainer Alexander Koß aber durchaus konkurrenzfähig ist, hat sie bereits in einigen guten Partien gezeigt.
SF Eintr. Freiburg – HSV Schopfheim. "Im Heimspiel gegen Aufsteiger Schopfheim wollen wir wieder in die Erfolgsspur zurückfinden", meint SFE-Trainer Dirk Lebrecht. Tatsächlich liegt der letzte Sieg der Freiburger schon mehrere Wochen zurück. Mitte Oktober setzte sich die Lebrecht-Sieben mit 26:23 gegen die SG Schramberg durch. Seither musste sie vier Niederlagen und ein unglückliches Remis im Derby gegen den ESV hinnehmen. Im Vier-Punkte-Spiel gegen die Schopfheimer, die nur einen Punkt hinter der Eintracht liegen, kann Lebrecht wieder Leistungsträger Claudio Ebner und Mohammed Wahdan einsetzen. "Ein möglicher Sieg würde etwas Ruhe in die Angelegenheiten bringen", so Lebrecht.

LANDESLIGA FRAUEN
SF Eintr. Freiburg – ESV Freiburg. Nach drei spielfreien Wochenenden greift die Freiburger Eintracht wieder ins Spielgeschehen ein. Direkt nach der Pause steht für die Mannschaft des Trainergespann Lengner/Edelmann ein Derby auf dem Programm. Für den favorisierten Tabellenzweiten ist ein Sieg gegen den Aufsteiger ESV, der in der vergangenen Woche erstmals punktete, nahezu Pflicht.
TSV March – HG Müllheim/Neuenburg. Ratlosigkeit auf der einen, gute Laune auf der anderen Seite. Nach dem schwachen Auftritt gegen den ESV erwartet der Tabellenletzte TSV March die formstarke HG Müllheim/ Neuenburg. Die Müllheimerinnen wollen sich von der aktuellen Tabellensituation nicht blenden lassen. "Dem Team ist bewusst, dass das kein Selbstläufer wird", sagt Trainer Martin Buschmann.

Autor: fho/sahe/nm