VOR DEM ANWURF

sahe/nm

Von sahe & nm

Fr, 04. Dezember 2015

Südbadenliga

SÜDBADENLIGA MÄNNER

SG Waldkirch/Denzlingen – TuS Oberhausen. Auf zwei Säulen in ihrem Angriffsspiel wird der TuS Oberhausen beim Derby in Waldkirch verzichten müssen, bei dem sowohl Goalgetter Benjamin Michel (beruflich verhindert) als auch Alexander Moser (verletzt) ausfallen werden. Chancen sieht TuS-Trainer Thomas Armbruster gegen den Tabellennachbarn trotzdem: "Wir müssen auf der am letzten Wochenende stark agierenden Abwehr aufbauen und im Angriff zu alter Sicherheit zurückfinden." Gebeutelt von der zurückliegenden Niederlage sind auch die Gastgeber. Ihr Mantra: den gefährlichen Rückraum der Gäste in den Griff bekommen und die Torhüter nicht warm schießen. "Der TuS ist ein alter Bekannter aus Landesligazeiten", berichtet der Kapitän der Elztäler, Thomas Bludau, "Spielertrainer Sebastian Strübin wird sich die richtige Taktik einfallen lassen, denn mit einem Sieg könnten wir den Anschluss an das Mittelfeld herstellen."

TV Herbolzheim – TuS Altenheim.

Keine vorzeitigen Weihnachtsgeschenke möchte der TV Herbolzheim gegen die Gäste aus der Ortenau verteilen. Auch wenn die "Aldener" zu den jüngsten und gleichzeitig stärksten Mannschaften der Liga gehören: Für die Galurastädter wird es Zeit, die Negativserie zu beenden. "Das Selbstvertrauen ist zwar angeknackst", berichtet TVH-Pressesprecher Otmar Haag, "das Team ist sich aber bewusst, dass man immer noch alles selbst in der Hand hat und möchte endlich wieder Pluspunkte verbuchen."

SG Köndringen/Teningen II - HC Elgersweier. Mit keinem Selbstläufer rechnet Marco Schiemann, Coach der zweiten Mannschaft der SG Köndringen/Teningen, "man darf in dieser Saison kein Team unterschätzen." Die Teninger möchten deshalb auch ihrer Spielweise treu bleiben: die Abwehr des Gegners in Bewegung bringen und geduldig die eigenen Chancen abwarten. "Elgersweier hat aber auch ein klar erkennbares Spielkonzept, auf das wir sowohl in der Abwehr als auch im Angriff geeignete Lösungen parat haben werden", so Schiemanns Ansage.

SÜDBADENLIGA FRAUEN

SG Dornstetten/Alpirsbach - HSG Freiburg II. Auch wenn die Gastgeberinnen im Nachbarschaftsduell den Heimvorteil haben; die HSG weiß, worauf es ankommen wird: "Wir werden, wenn wir punkten wollen, insbesondere den durchschlagskräftigen Rückraum um Katrin Süßer offensiv attackieren müssen", so die Marschroute vom HSG-Coach Benjamin Thoma, "wenn uns das gelingt und wir daraufhin unser Tempospiel aufziehen können, kann da durchaus was gehen."

LANDESLIGA MÄNNER

SF Eintracht Freiburg – TV Ehingen. Fünf Spiele ohne Sieg sind genug. "Samstag wollen wir wieder versuchen zu punkten", sagt SFE-Trainer Dirk Lebrecht, wohl wissend, dass der TV Ehingen kein leichter Gegner ist. "Die Ehinger verfügen über zwei sehr starke Rückraumspiele, die wir in den Griff bekommen müssen", meint der Freiburger Trainer. "Auch defensiv sind die Gäste stark aufgestellt." Trotz Personalprobleme ist Lebrecht optimistisch. "Das Team hat gut trainiert", so der Coach. "Es gilt alles in die Waagschale zu werfen."
TV Brombach – ESV Freiburg. Den ESV Freiburg erwartet ein klassisches Vier-Punkte-Spiel. Mit einem Sieg könnten die letztplatzierten Eisenbahner nach Punkten mit dem Vorletzten aus Brombach gleichziehen. Dementsprechend motiviert dürfte das Team von Trainer Alexander Koß auftreten. Schließlich sind die Freiburger, nachdem die Brombacher zuletzt ihren ersten Saisonsieg feierten, die einzige Mannschaft in der Liga, die noch kein Spiel gewonnen hat.
ESV Weil – HSG Freiburg. Für die Freiburger (5. Platz) steht ein Verfolgerduell gegen die Weiler (6.) auf dem Programm. Keine leichte Aufgabe, gelten die Weiler doch als äußerst heimstark, was sie durch fünf Siege in sechs Heimspielen eindrucksvoll untermauerten.

LANDESLIGA FRAUEN
HG Müllheim/Neuenburg – SG Schenkenzell/Schiltach. "Der Gegner zählt mit zu den Titelaspiranten", meinte HG-Trainer Martin Buschmann. Nach vier Siegen in Folge, mit der sich die HG bis in die Spitzengruppe vorkämpfte, musste sie zuletzt mit der Niederlage gegen die HSG Ortenau Süd einen kleinen Dämpfer wegstecken. Seither hat sich die Personalsituation etwas gebessert, dennoch sieht Buschmann seine Mannschaft in der Außenseiterrolle.
HSG Ortenau Süd – ESV Freiburg. Der ESV Freiburg scheint in der Liga angekommen zu sein. Nach fünf Niederlagen in Folge holten die Eisenbahnerinnen in den vergangenen drei Spielen zwei Siege. Ufer. Gegen die HSG Ortenau Süd will der Aufsteiger an der guten Leistung der letzten Spiele anknüpfen.
SF Eintracht Freiburg – TV Ehingen. Fünf Siege aus sieben Spielen – die Freiburgerinnen spielen eine tolle Saison und steht zurecht auf Rang zwei. Sie gehen gegen den Drittletzten TV Ehingen als klarer Favorit in die Partie.
TSV March – TB Kenzingen. Frei nach dem Motto "Es gibt nichts zu verlieren" wollen die Marcherinnen gegen den Südbadenligaabsteiger TB Kenzingen auftreten.