Neue Spieler, neues Glück

Quirin Laun

Von Quirin Laun

Do, 16. August 2018

Oberliga BaWü

Handballer der SG Köndringen-Teningen stellen sich nach dem Drittliga-Abstieg neu auf.

HANDBALL. Der Abstiegskater bei den Handballern der SG Köndringen-Teningen aus dem vergangenen Frühjahr ist mittlerweile verdaut. Die Handballer von Trainer Ole Andersen, die sich nach dem Drittliga-Abstieg nun in der Oberliga Baden-Württemberg beweisen müssen, befinden sich mitten in der Vorbereitung. Mit dabei sind zehn neue Spieler, die sowohl aus dem eigenen Juniorenbereich zur ersten Mannschaft dazugestoßen sind, als auch von anderen Vereinen abgeworben wurden.

Mit dem Torhüter Sebastian Kicki hat sich der künftige Oberligist einen erfahrenen Mann auf der vakanten Stelle gesichert. Der 35-Jährige kommt aus der ersten polnischen Liga. Zusätzlich wechselte Eimantas Mikuzionis zur Spielgemeinschaft. Zuvor hatte der Torhüter mit litauischen Wurzeln zwei Jahre lang beim TB Kenzingen in der Südbadenliga das Tor gehütet.

Für den halblinken Rückraum wurden gleich zwei Spieler verpflichtet. Der 30-jährige Slowake Jozef Hantak kann auf eine zehnjährige Profi-Erfahrung zurückblicken und auf der mittleren Rückraumposition spielen. Zudem wurde, wie bereits im Winter angekündigt, Jan-Phillip Valda von der SG Muggensturm zum Oberligisten gelotst. Valda zählte in der vergangenen Saison zu den erfolgreichsten Schützen der Südbadenliga.

Aus Söflingen kommt der Linksaußen Julius Hofmann. Zudem verstärkte sich die SG, die seit dem 21. Juni das Training aufgenommen hat, mit fünf Spielern aus der eigenen Jugend. Kreisläufer Patrick Schumacher, Linksaußen Paul Blank, Außenspieler Felix Weise sowie der erst 17-jährige Daniel Fahrländer (Linksaußen, Halblinks) trainieren mit der ersten Mannschaft und werden laut Verantwortlichen peu à peu an das Niveau herangeführt.

Torhüter Vincent Lutz durfte vergangene Saison bereits Drittliga-Luft schnuppern und wird ebenfalls dem Team angehören. Jannis Denecke ist als Athletiktrainer für die nötige Kraft und Ausdauer der Mannschaft zuständig.

"Die jungen Spieler kennen unsere Philosophie bereits von den A-Junioren oder auch aus ihren Einsätzen in der zweiten Mannschaft, da wir versuchen in jedem Team eine ähnliche Spielweise zu vermitteln. Deshalb ist für sie die Umstellung nicht so groß", sagte SG-Trainer Ole Andersen, der mit den bisher gezeigten Trainingsleistungen äußerst zufrieden ist.

Mit diesen neuen Spielern und den verbliebenen möchte die Spielgemeinschaft wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. Dabei wurde ein erster Härtetest beim 25. Geider-Cup des TSV Baden Östringen bereits absolviert. Beim Stammverein der Rhein-Neckar-Löwen ging es gegen die letztjährigen Drittligagegner Rhein-Neckar-Löwen II, TGS Pforzheim und TuS 04 KL-Dansenberg, sowie den Schweizer Zweitligisten STV Baden Handball. Für die Sieben von Andersen sprang am Ende des Turniers der zweite Rang heraus.

Das erste Pflichtspiel bestreitet die SG Köndringen-Teningen am 9. September um 17 Uhr beim TSV Weinsberg.