Sonnenschutz für die Kleinen

Paul Berger

Von Paul Berger

Fr, 29. Juni 2018

Häg-Ehrsberg

Die neue Kinderkrippe in Häg-Ehrsberg wird nachgebessert / Sturmschäden in Kernzone beunruhigen.

HÄG-EHRSBERG. Auf der Tagesordnung in der jüngsten Gemeinderatssitzung standen drei Auftragsvergaben für die neue Kinderkrippe in Häg. Außerdem wurde vor Borkenkäfer-Schäden gewarnt.

Neben neuen Sonnenschutzeinrichtungen für das Krippengebäude ging es um die Gestaltung der Außenanlagen. Für die Vergabe der anstehenden Aufgaben hatte die Gemeinde, wie Bürgermeister Bruno Schmidt berichtete, bei jeweils vier Firmen entsprechende Gebote angefragt. Während für das Liefern und Anbringen von neuen Markisen mit Stangenführungen bei der Submission lediglich das Angebot einer Fachfirma vorlag, gab es für die Durchführung der Außenarbeiten zwei Gebote – für Bürgermeister Bruno Schmidt ein Zeichen dafür, wie schwierig es derzeit ist, Handwerksbetriebe zu bekommen.

Vorgesehen sind insgesamt vier senkrecht anzubringende Markisen mit Stangenführungen, die am Mauerwerk des Gebäudes befestigt werden. Dieser Auftrag zum Gesamtpreis von 7600 Euro wurde an den einzigen Anbieter, eine Fachfirma aus Maulburg, vergeben.

Bei den Außenarbeiten geht es um die Entsorgung von überschüssigem Erdmaterial sowie den Ausbau des alten Öltanks. Die Auftragsvergabe enthält laut Bürgermeister Bruno Schmidt auch Pflasterarbeiten sowie das Errichten eines Schutzzaunes um das vorhandene Spielgelände. Dieser Auftrag wurde an eine Firma aus Schönau zum Angebotspreis von 105 000 Euro vergeben. Ferner stimmte der Gemeinderat dem Abschluss eines Wartungsvertrages für die Zu- und Abluftanlage in der Angenbachtalhalle zu. Vereinbart ist hierfür ein Pauschalbetrag von 509 Euro.

Einige Ratsmitglieder machen sich derweil Sorgen wegen der Sturmschäden, die insbesondere die Kernzone des Häg-Ehrsberger Biosphärengebietes betreffen. Neben einem Wanderweg, der durch umgestürzte Bäume blockiert wird, befürchtet man, dass sich der Befall durch den Borkenkäfer auf benachbarte Waldflächen ausbreitet könnte. Da es sich bei den Waldflächen um Gebiete im Besitz des Staates handelt, wird man sich an das staatliche Forstamt wenden.