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19. Juni 2017

Eigene Messanlage für Häusern?

Gemeinderat diskutiert verschiedene Themen / Temposünder gibt es inner- und außerorts.

HÄUSERN. Das Buswartehäuschen an der Abzweigung von der B 500 Richtung St. Blasien nimmt Gestalt an. Geplant ist eine auf die bestehende Mauer aufgesetzte Konstruktion, die Bürgermeister Thomas Kaiser in der jüngsten Gemeinderatssitzung vorstellte. Die Kosten wurden auf rund 5000 Euro geschätzt. Einheimische Handwerker sollen nun zur Abgabe von Angeboten aufgefordert werden.

Bei der Gemeinde ging vor einigen Tagen ein von rund 70 Bürgern unterzeichneter Antrag auf Durchführung einer Einwohnerversammlung ein. Themen sollen Ziele und Maßnahmen des Gemeinderates zur Ansiedlung und Förderung von Gewerbe und Einzelhandel im Ort sowie zur Dorfentwicklung, Siedlungsentwicklung, Landschaftsbild, Tourismus und Landwirtschaft sein. Über den Antrag wird das Gremium in der nächsten Sitzung beraten, kündigte Bürgermeister Thomas Kaiser an.

Auf Frage eines Bürgers nach dem Stand des Verfahrens in Sachen Windenergieanlagen erklärte der Bürgermeister, es seien noch Nachprüfungen betreffend Haselhuhn und Fledermäusen erforderlich.

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Die Anschaffung von Geschwindigkeitsmessanlagen in Gemeinden in der Raumschaft steht in Rede, entsprechende Anlagen werden im Bürgermeistersprengel vorgestellt. Bürgermeister Kaiser erachtet die Anschaffung einer eigenen Messanlage für die Gemeinde Häusern für sinnvoll. Diese könne innerorts eingesetzt werden, wie der Rathauschef auf Frage von Roland Behringer erklärte. Allerdings, darauf wies Behringer hin, gibt es Probleme insbesondere mit dem Motorradverkehr überwiegend außerorts. Monika Schwinkendorf wies ergänzend darauf hin, das der Verkehrslärm immer unerträglicher für die Bewohner werde. Da seien, fuhr sie fort, mutige Schritte von Politikern und Verwaltung erforderlich.

Eine syrische Bürgerin wird ein Praktikum bei der Post absolvieren, informierte Bürgermeister Kaiser.

Autor: csi