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07. Februar 2012

Zum Lachen: die kleine Nachtmusik von Mozart

Heitersheimer Akkordeonorchester im "Salmen".

  1. Die Musikerinnen und Musiker des Akkordeonorchesters Heitersheim vor dem Shakespeare Gemälde im „Salmen“. Foto: Otmar Faller

HARTHEIM AM RHEIN (ofa). Mit einem großartigen Konzert schlug das Heitersheimer Akkordeonorchester unter der Leitung ihres Dirigenten Tobias Winterhalter die Zuhörer im Saal des ehemaligen Gasthauses "Zum Salmen" in seinen Bann. Das erfolgsverwöhnte Akkordeonorchester hat die hohen Erwartungen des Publikums mehr als erfüllt.

Eröffnet wurde der musikalische Reigen mit der Suite "Ein Ballettabend" in vier Sätzen von Rudolf Würthner, mit welchem auf hohem Niveau in verschiedenen Rhythmen vier verschiedene Tänze dargeboten wurden. Es folgten weitere drei Impressionen von Paul Kühmstedt, ehe anschließend Karin Fleck mit ihren Soloeinlagen für die ersten Glanzlichter sorgte. Filigran und an Ausdruckskraft nicht zu überbieten zeigte die derzeitige Studentin an der Staatlichen Hochschule für Musik bei Werken von Béla Bartok und Edvard Grieg alle Facetten ihres virtuosen Könnens.

Weitere Klangerlebnisse gab es mit dem feurigen Stück "Tarantella arrabiata", "Harmonikas Holiday" mit der Solistin Heike Wissler, oder auch dem "Krimi-Puzzle", einem Potpourri bekannter Filmmelodien wie "Kriminaltango" oder "Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett", um nur einige der vorgetragenen Klassiker zu nennen.

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Wie man aus Mozarts kleiner Nachtmusik die kleine Lachmusik machen kann, demonstrierte das Orchester am Schluss des Konzertes mit einer originellen Zugabe. Ohne Dirigent – dieser wurde durch die Solistin Karin Fleck ersetzt- aber in zeitgenössischem Outfit gekleidet spielte das Orchester einige Klassiker aus der damaligen Zeit – oder wie die Ansage lautete, "spielte das Orchester, was es will", beendete mit diesem einmaligen Auftritt diesen klassischen Konzertabend und genoss den minutenlangen Applaus der begeisterten Zuschauer.

Als Conférencier verstand es Silke Kiechle hervorragend, mit ihrer Ansage den Konzertbesucher die einzelnen Stücke des Orchesters zu erläutern und mit ihrem alemannischen Dialekt den richtigen Ton zu treffen. Willkommen geheißen wurden die Musiker aus Heitersheim von Eddy Weeger, dem zweiten Vorsitzenden des Salmenvereines.

Autor: ofa