BEOBACHTET & GEHÖRT

Ralph Lacher

Von Ralph Lacher

Di, 14. August 2018

Hasel

HASLER KINDERZIRKUS

"Zirkus Haselino" mit großer Show am Bahnhof

Kleine Menschen in bunten Kostümen zeigten, mit unterschiedlicher Musik untermalt, Darbietungen und Kunststücke, es roch noch Popcorn und gebrannten Mandeln in der Sommerhitze beim Hasler Begegnungsbahnhof, als die Ferienwoche der evangelischen Kirchengemeinde Bad Krozingen mit der sonntäglichen Aufführung des "Zirkus Haselino" ausklang. 64 Kinder im Alter von sieben bis zwölf Jahren hatten in der ersten Ferienwoche mit 25 Betreuern das Thema "Zirkus" auf dem Programm gehabt, war von der Leiterin der Ferienwoche, Gemeindediakonin Gabi Groß zu erfahren. Grundlage des Feriencamps war die Geschichte von einem Zirkusdirektor, der einen alten Zirkus wieder aufbauen will. Die Kinder konnten sich dann ganz nach eigenem Gusto in diesen wiederbelebten Zirkus Haselino einbringen. Egal, ob als Clowns, Akrobat, Fakir, als Zirkustier oder Zirkusmusiker -es wurde eifrig geübt. Denn man wollte natürlich einen professionellen Eindruck machen zum Abschluss der Woche in Hasel, so Gabi Groß. Und so traten die Kinder als Akrobaten, am Minitrapez, als Fakire auf, wanderten über Glasscherben, boten Seifenblasen-Kunststücke, zeigten beim Jonglieren motorisches Talent und unterhielten die vielen Zuschauer unterm Zirkuszeltdach als Clowns. In den Pausen wurden die Kostüme draußen gewechselt und man sah die kleinen Zirkus-Ensemble-Mitglieder Popcorn, gebrannte Mandeln und gekühlte Getränke verkaufend. Erstaunlich und erfreulich zu sehen, so sagte die Gemeindediakonin, wie auch eher schüchterne Kinder auflebten, sich in neuer Rolle ausprobieren, mal sportlich, immer phantasievoll, witzig, manchmal wagemutig, elegant oder charmant betätigten im Manegenrund. Oder als Requisiteur zum Gelingen des Zirkus Haselino beizutragen. GESANGVEREIN EICHEN

Zu Besuch in der Dikome-Kaffeerösterei

Der Gesangverein Eichen hat sich bei einer Werksbesichtigung vor einigen Tagen ein Bild von der Entstehung des Dikome-Kaffees machen können. Helfried Heidler referierte eine Stunde über die Anfänge des Projekts vor 20 Jahren und zog immer wieder Parallelen zum Gesangverein Eichen mit den verschiedenen Unterstützungsprojekten wie etwa African Jigsaw im Jahr 1998 oder das Benefizkonzert im Pflughof zusammen mit der Friedrich-Ebert-Schule und dem Schulchor des Theodor-Heuss-Gymnasiums. Leider musste Heidler aber auch über die Problematik in Kamerun berichten, da viele Häuser im Bürgerkrieg niedergebrannt wurden und nicht klar ist, wie es weitergeht. Zum Schluss wurden und Sänger um Dieter Waibel durch die Räumlichkeiten geführt und sahen, wie der Kaffee geröstet und verpackt wird.