Zur Navigation Zum Artikel

Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.

12. Oktober 2011

Parkett eignet sich auch fürs Bad

Harte Holzarten sind widerstandsfähiger als weiche.

  1. Dunkles Parkett im Badezimmer wirkt edel, bedarf aber besonderer Pflege. Foto: Haro

Parkett kann auch als Küchen- oder Badboden verlegt werden. Geeignet seien vor allem harte Holzarten wie Eiche oder Nussbaum, teilt der Verband der Parkettindustrie (VDP) mit. Bei tropischen Harthölzern wie Jatoba oder Teak sollten Verbraucher darauf achten, dass sie aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammen. Wer den dunklen Ton dieser Hölzer schätzt, finde in Räuchereiche eine gute Alternative.

Das beliebte Parkettholz Buche eigne sich dagegen in feuchten Räumen wie dem Bad nicht, da es sich bei Nässe zu stark zusammenzieht. Und auch bei harten Hölzern sei zu beachten, dass das Parkett vollständig mit dem Untergrund verklebt wird, raten die Fachleute vom VDP.

Pfützen müssen gleich aufgewischt werden

Außerdem sollten Kanten und Fugen mit elastischem Dichtstoff abgedichtet werden. Eine Lackierung schütze vor Schmutz und Feuchte, empfehlenswert sei Wasserlack ohne Lösungsmittel. Nach der Bearbeitung muss der Lack mehrere Tage aushärten. Um die Luftfeuchtigkeit zu verringern, ist in einem Bad mit Parkettboden regelmäßiges Lüften anzuraten. Außerdem sollten Pfützen sofort aufgewischt werden. Für Duschböden tauge Parkett wegen der stehenden Feuchtigkeit nicht.

Werbung


In Küchen empfiehlt der VDP entweder versiegeltes Holz, das besonders pflegeleicht ist, oder geöltes Parkett. Dieses biete den Vorteil, dass sich beschädigte Stellen leicht ausbessern lassen. Außerdem betone Öl die natürliche Struktur des Holzes. In jedem Fall sollte das Parkett ausreichend dick sein, da der Fußboden hier stärker belastet werde als etwa im Schlafzimmer.

Autor: dpa