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02. Juli 2014

Festival der guten Laune

Zu den Jugendtagen des FC Hausen kamen über 500 Kinder und Jugendliche / Wegen eines Gewitters wurde der Zeltplatz geräumt.

  1. Psssst, geheim. Taktische Überlegungen in einem Mannschaftszelt Foto: edgar steinfelder

  2. Angelo Paternostro beim Entenrennen (Teil des Rahmenprogramms) Foto: Edgar Steinfelder

  3. Die Bambini sind die jüngsten Fußballer. Aber nicht die schlechtesten Foto: Edgar Steinfelder

  4. Nach den Freundschaftsspielen verteilte der FC Hausen zahlreiche Pokale. Foto: Edgar Steinfelder

HAUSEN. Die Jugendtage am vergangenen Wochenende im Hausener Stockmattstadion waren ein riesiges Fußballfest mit spannenden Partien und einem tollen Rahmenprogramm. 60 Mannschaften mit mehr als 500 Kindern und Jugendlichen wollten diesmal bei dem Ereignis dabei sein.

Die organisatorische Herausforderung meisterten die Turnierleiter Heiko Böhmisch, Manuel Ruch und Arndt Keller an allen drei Turniertagen vorbildlich. Abenteuerlich in jeder Beziehung war das Campieren auf der Wiese oberhalb des Fußballplatzes für die schon am Freitag angereisten jungen Sportler. Bei dem am Samstagabend aufziehenden Gewitter mit heftigen Regenschauern wurden die jugendlichen Camper aus Sicherheitsgründen vom Zeltplatz in die Hausener Festhalle und den Feuerwehrsaal ausgelagert.

Der guten Stimmung tat dies keinen Abbruch. Hatte sich doch das Wetter am Sonntagmorgen beruhigt und das Turnier konnte bei angenehmen Temperaturen und besten Platzverhältnissen wieder aufgenommen werden. In den Altersklassen von B-Junioren bis zu den E-Junioren zeigten die Jugendfußballer an allen drei Tagen teilweise hervorragenden Fußballsport. Dass auch die WM aus Brasilien ins Stockmattstadion überschwappte, war beim Siegesjubel der D1-Junioren aus Dannemarie im Südelsass zu hören. So sangen die Franzosen in inniger Umarmung mit ihren Trainern lauthals die Marseillaise, die französische Nationalhymne.

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Für ausgelassene Stimmung sorgte auch das Einlagespiel der Bambini, bei dem die kleinsten Ballkünstler am Sonntagnachmittag leidenschaftlich um jeden Ball kickten. Viele hundert Zuschauer waren begeistert. Nicht zuletzt auch deshalb, weil sie vom Helferteam des FC Hausen bestens verpflegt wurden. Großes Lob von den Turnierbesuchern gab es für die Vereinsköche, die mit ihren variantenreichen Pasta-Gerichten ein kulinarisches Ausrufezeichen setzten. Und Spaß pur war das Entenrennen am nahe gelegenen Kanal, wo in dem munter plätschernden Bachlauf mehr als 150 nummerierte Quietschentchen im Pulk um die vorderen Plätze schwammen. Ohne Rücksicht auf nasse Hosenbeine stand Entenrennleiter Angelo Paternostro in den Fluten, um die Entchen nach dem Zieleinlauf einzufangen. Und wessen Ente im Rennen nur auf einem hinteren Platz landete, hatte immer noch die Chance auf Losglück in einer der beiden Tombolas.

Autor: Edgar Steinfelder