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18. August 2012

Heiße Feste, heiße Tage

Am Wochenende wird es in Waldshut noch einmal richtig Sommer – und für Festfreudige ist einiges geboten.

  1. Die Hundstage lassen sich am besten im Schatten ertragen Foto: DPA/Herbst

  2. Romantisch: Dank der tropischen Temperaturen könnte die Stadtbeleuchtung am Sonntagabend wieder zur best besuchtesten Veranstaltung der Chilbi werden. Foto: Manfred Herbst

  3. Ein beherzter Sprung ins Wasser hilft auch beim Abkühlen. Foto: dpa

  4. Beim Fassanstich am Freitag mundete OB Albers das Bier. Foto: Herbst

WALDSHUT-TIENGEN (BZ). Zu kalt, zu nass, zu trüb – was wurde in diesem Jahr über den Sommer gemeckert. An diesem Wochenende wird es jetzt richtig heiß: Waldshut und dem Hochrhein stehen die heißesten Tage dieses Sommer bevor. Am Sonntag oder Montag könnten nach Einschätzung von Meteorologen 34 Grad und mehr erreicht werden. Rekorde wie am Oberrhein mit 37 Grad werden aber nicht erwartet.

Der Sonntag dürfte wohl der heißeste Tag des Jahres werden. Wer den Chilbi-Festumzug in der Kaiserstraße anschauen möchte, sollte sich deshalb ein schattiges Plätzchen suchen, eine nette Kopfbedeckung aufsetzen und genug zum Trinken mitnehmen. Alkoholfrei, versteht sich.

Richtig kalt wird es auch nachts nicht werden. Für 18 Uhr sagen die Meteorologen noch 29 Grad voraus, um Mitternacht steht das Thermometer immer noch bei kuscheligen 20 Grad. Die tropischen Werten sind die besten Voraussetzungen für einen gemütlichen und langen Hock bei der Stadtbeleuchtung zwischen und vor den Waldshuter Toren.

Während sich die Gartenwirtschaften, Biergärten und Freibäder auf ein Rekordwochenende einstellen, müssen Chilbi-Festwirt Franz Kuttruff und die 20 Schaustellerbetriebe eher um ihr Geschäft bangen. "Riesenrad und Karussell fahren bringt Abkühlung bei der heißen Witterung", versprach zwar Schaustellersprecher Hubert Faller bei der Vorstellung des Vergnügungsparks. Der Hüfinger Festwirt Franz Kuttruff meldete aber schon im vergangenen Jahr einen um 40 bis 45 Prozent gesunkenen Umsatz. "Bei täglich 40 Grad im Zelt gibt's keine Chance, ein Geschäft zu machen", sagte Kuttruff damals. Der Hinweis auf 300 Liter Freibier und kühlende Getränke im Festzelt hilft nur bedingt. Auch Chilbibock "Claus der Treue" könnte wenig Freude an seinem großen Auftritt beim Festumzug haben. "Worunter Schafe wirklich leiden, ist die Hitze!", verrät ein Blick ins Internet. Bei großer Hitze sollten Schafe deshalb im Stall bleiben und nur über Nacht auf die Weide gelassen werden.

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Wer vor der Hitze flüchten will, kann immer noch auf die Höhe des Schwarzwaldes flüchten oder sich unter Tage begeben: In der Erdmannshöhle in Hasel oder in der Tschamberhöhle in Rheinfelden ist es das ganze Jahr über angenehm kühl.





Autor: bz