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15. Dezember 2009

Kopfbedeckung sehr gefragt

Eisiger Wind beim Markt

  1. Tausende von Besuchern aus dem Dreiländereck genossen den 13. Heitersheimer Kunsthandwerkermarkt bei strahlender Sonne und eisigem Wind. Die Kunsthandwerker fanden besondere Aufmerksamkeit. Foto: Model

HEITERSHEIM (mod). Die Umstände waren ideal für den Kunsthandwerkermarkt im Malteserschloss. Die Sonne lockte die Menschen trotz der jetzt tieferen Temperaturen ins Freie. 73 Künstler und Handwerker aus ganz Südbaden präsentierten eine Auswahl interessanter Geschenkideen. Schon nach einer halben Stunde wurden die Parkplätze knapp. Elsässische, schweizerische und schwäbische Dialekte waren zu vernehmen – das Dreiländereck traf sich in Heitersheim.

Der eisige Wind, der durch den Schlosshof blies, ließ vor allem die Geschäfte der Hutverkäufer florieren. Wer seine Kopfbedeckung daheim vergessen hatte, fand reichlich Auswahl. Beklagen konnte sich auch die Malteserschloss-Schule nicht ob der Nachfrage nach warmen Suppen, Crêpes und Kaffee. Nicht zuletzt verkauften sich am Caritasstand Würstchen, Schupfnudeln und Glühwein gut, mit denen die Besucher den gefühlten Minusgraden von innen etwas entgegen setzten. Interesse weckten aber vor allem die "Live"-Arbeiter unter den Kunsthandwerkern. Da konnte man zuschauen wie aus einem rohen Holz eine Skulptur entsteht. Auch um das Feuer des Kunstschmiedes sammelten sich die Leute, um ihm bei Formen eines Glückshufeisens auf die Finger zu schauen. Für ein paar Streicheleinheiten waren zwei Esel dankbar, die im Gatter ein wenig weihnachtliche Stallatmosphäre verbreiteten. Noch in der Dämmerung drängten sich die Menschen, beugten sich über Schmuck und Leder, Tücher und Keramik, Marmor- und Glasarbeiten, durchforsteten Handgestricktes, Gefilztes und Gemaltes. Die Organisatoren Klaus Hotz und Alexander Baum von der Schlossgemeinschaft hatten längst aufgehört zu zählen. An die 7000 Besucher werden es gewesen sein.

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Autor: mod