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02. Februar 2012

Poller bleiben, wo sie sind

Heitersheimer Gemeinderat revidiert seinen Beschluss.

HEITERSHEIM. Die Poller in der Merveldtstraße in Heitersheim bleiben genau da, wo sie sind. Das hat der Heitersheimer Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Die Ratsrunde revidierte damit einen Beschluss vom November des vergangenen Jahres, der den Protest zahlreicher Anwohner auf den Plan gerufen hatte. Aus der Merveldtstraße, der Werdenbergstraße und der Hachbergstraße kam reichlich Widerspruch. Dabei wurden grundsätzliche Bedenken geäußert gegen die Idee, die Poller in Richtung Bahnhof, westlich der Einmündung zur Werdenbergstraße zu versetzen.

Wie der Beratungsvorlage zu entnehmen ist, sprach sich eine deutliche Mehrheit der Anwohner dafür aus, die Poller an ihrem jetzigen Standort zu belassen, da ein genereller Verkehrsabfluss aus der Werdenbergstraße zu mehr Verkehr und Verkehrsgefährdungen in dem sich anschließenden Wohngebiet führen würde.

Der Vorschlag, die Poller ein Stück weiter Richtung Bahn zu rücken, kam im November bei der Beratung zur Verkehrsschau auf den Tisch. Damals hatte der Gemeinderat die Anregung einer Anwohnerin der Werdenbergstraße aufgegriffen. Die Ratsrunde legte die Änderung fest und entschied auch, sie zum Thema bei der noch ausstehenden Verkehrsschau zu machen.

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Die Poller verhindern, da wo sie jetzt stehen, die Zufahrt von Osten über die Merveldtstraße in die Werdenbergstraße. Mit dem Pkw geht das nur von Westen her – über den Park-and-Ride-Platz am Bahnhof. Die Anwohnerin hatte nun die schwierige Verkehrssituation für die Ausfahrt aus der Werdenbergstraße geltend gemacht. Schwierig und unübersichtlich ist die Verkehrssituation vor allem zu Zeiten von an- und abfahrenden Zügen und entsprechend vielen an- und abfahrenden Pkws. Tatsächlich sei dabei insbesondere die Rampe für Fahrradfahrer und Fußgänger zum Gleis 1 und zum Fahrradabstellplatz an der Kreuzung der Mervedtstraße mit der Straße nach Eschbach problematisch, befand die Verwaltung. Hier kann es passieren, dass Radfahrer allzu schnell daherkommen und von Pkw-Fahrern zu spät gesehen werden.

Um die brenzlige Situation zu entschärfen, sollen nun Durchgangsbügel an der Rampe angebracht werden, um Fahrradfahrer zum Absteigen zu bewegen. Ob und wo genau die Durchgangsbügel Sinn machen, soll bei Verkehrsschau mit dem Landratsamt vor Ort erörtert werden. Sollte sich bei dieser Gelegenheit eine andere Lösung ergeben, dann wird sie dem Gemeinderat zur weiteren Beratung unterbreitet.

Autor: Heike Lemm