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03. Februar 2012
RATSNOTIZEN
HEITERSHEIM. Weg sind sie, die beiden Linden auf städtischem Gelände links und rechts an der Einmündung vom Basler Gässle in die Poststraße in Heitersheim. Schön waren sie schon lange nicht mehr. Hatten sie doch einfach zu wenig Platz, um richtig zu wachsen. Dafür standen sie zu nahe an den Hauswänden. Regelmäßig mussten sie deshalb auch kräftig gestutzt werden. Und auch im Untergrund wurde es für das Wurzelwerk zunehmend zu eng. So eng, dass es bereits begonnen hatte, den Gehweg zu heben. Dass die Linden weichen werden, hatte Stadtbaumeister Martin Gekeler bereits in der jüngsten Gemeinderatssitzung angekündigt. Ersatz soll es geben, sobald die Bauarbeiten im Basler Gässle abgeschlossen sind. Säuleneichen, viel schmaler im Wuchs, sollen es sein. Ersatz soll es auch für die vier Erlen geben, die am Sulzbach, kurz vor der Einmündung, in die Honiggasse standen. Sie mussten aus Gründen der Verkehrssicherheit in der vergangenen Woche gefällt werden – möglichst bevor der nächste Sturm übers Land fegt, wie Gekeler auf Anfrage der BZ berichtete. Die Verwaltung hatte dazu im Vorfeld einen Fachmann konsultiert. Baumpfleger Ulrich Pfefferer aus Müllheim hatte die Erlen begutachtet. "Pilzbefall" lautete die Diagnose. Was hier als Ersatz gepflanzt wird, soll mit den Anwohnern abgestimmt werden, so Gekeler.
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HEITERSHEIM. Die Stadt Müllheim macht einen, Neuenburg, Eschbach, Badenweiler und Sulzburg tun es auch: Die Rede ist vom Neujahrsempfang. Worum lädt nicht auch die Stadt Heiterheim zu einem solchen ein? Das wollte Stadtrat Dieter Hennig in der Gemeinderatssitzung wissen. Bürgermeister Martin Löffler bat um Geduld. Bevor er über Änderungen nachdenke, wolle er zunächst alle bestehenden Gepflogenheiten kennen lernen, um abwägen zu können. In Heitersheim ist es der Gewerbeverein, der zum Empfang im neuen Jahr lädt. Dabei hat auch stets der Bürgermeister Gelegenheit, übers kommunale Geschehen zu berichten. Den Rahmen für die Ehrung verdienter Bürger, die sich im sozialen Bereich oder den Vereinen engagieren, bildet in Heitersheim der im Jahr 2005 ins Leben gerufene Ehrenamtstag.
HEITERSHEIM. Wenn es um eine gut und weithin sichtbare Werbung geht, dann ist die Fußgängerbrücke über die B 3 in Heitersheim gerade richtig. Und doch darf dort nicht jeder für seine Sache werben – sei sie (ihm) auch noch so wichtig. Das erfuhr Stadtrat Harald Höfler in der jüngsten Ratssitzung. Er fragte an, ob dort nicht auch das "Aktionsbündnis Fessenheim stilllegen. Jetzt!" ein Banner anbringen und auf seine Aktionen hinweisen könne. Bei aller Sympathie, die er bekanntlich für die Botschaft des Banners hege, sei das nicht machbar, sagte Bürgermeister Martin Löffler. Es bleibe eine politische Äußerung und eine solche dürfe dort nicht hängen. Deshalb riet er Höfler auch davon ab, einen Antrag zu stellen, der ihm ohnehin negativ beschieden werden müsse. "Politische Äußerung? "Ich sehe das eher als eine moralische Verpflichtung", hielt Höfler dagegen und blieb bei seinem Antrag. "Wir kommen in die Bredouille, gab Hautamtsleiter Reiner Burgert zu bedenken. Der Platz am Geländer der Brücke sei vornehmlich Vereinen vorbehalten, um dort für eine begrenzte Zeit auf ihre Veranstaltungen aufmerksam machen zu können. Ein Vorschlag zur Güte kam von Thomas Keller: Warum nicht, nach dem Vorbild der MUT alternative Standorte auf Äckern entlang der B 3 suchen? Mit dem daraufhin von Dieter Hennig formulierten Vorschlag konnten alle leben: Die Verwaltung wird gebeten, die Suche nach einem solchen Standort positiv zu begleiten.
Autor: hl
