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08. Dezember 2009
Symbolische Anschubhilfen für das Eule-Projekt
Heitersheimer Klausmarkt-Stammtischrunde in Spendierlaune: 1000 Euro für Mehmet-Projekt der Malteserschloss-Schule
HEITERSHEIM (mod). Trotz Regens am Nachmittag fiel der Heiterscher Klausmarkt gestern keineswegs ins Wasser. Noch trockenen Fußes drängten sich morgens Besucher aus dem ganzen Umland an den mehr oder weniger weihnachtlichen Ständen. Krankheitsbedingt zeigte sich die honorige Promi-Stammtischrunde im "Krone"-Keller zwar etwas dezimiert, aber dafür in Spendierlaune.
Und das lag nicht an den stets völlig überrepräsentierten Männern, sondern vor allem an einer Frau: Erika Köberle. Die Vorsitzende der Franz-Köberle-Stiftung aus Au beteiligte sich an der obligatorischen Spendensammlung mit einem großzügigen Beitrag. Während die anwesenden Männer 370 Euro zusammenbrachten, stockte die Volksbank Breisgau Süd auf 500 Euro auf. Auf 1000 Euro rundete Erika Köberle die Summe auf, die diesmal zugunsten des Mehmet-Projektes der Malteserschloss-Schule geht. Dort ist man dabei, in einem Pilot-Modell für den begabten 17-jährigen Autisten Mehmet in Kooperation mit der Hardware AG des Faust-Gymnasiums Staufen eine elektronisch gesteuerte Kommunikationshilfe zu entwickeln, die künftig allen Autisten eine nonverbale Verständigung ohne personelle Unterstützung ermöglichen soll.
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Darüber hinaus stand der Stammtisch im Zeichen des Heitersheimer EU-Leuchtturmprojektes, kurz "Eule". Der Antrag war am Morgen von Bürgermeister Jürgen Ehret beim Regierungspräsidium mit großen Hoffnungen auf den Weg gebracht worden. Um den geplanten sozialen Projekten Anschubhilfe zu leisten, trug der Rektor der Malteserschloss-Schule, Klaus Hotz, eine blecherne "Eule" nicht nach Athen, sondern nach Heitersheim und überreichte sie als Glücksbringer für das Projekt. Zudem hatte er zusammen mit Caritas-Werkstattleiter Alexander Baum griechische Euromünzen mit einem "Eule"-Aufdruck gesammelt, um sie als Anschubfinanzierung abzuliefern.
Autor: mod


