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04. Oktober 2014

CDU ehrt Richard Stubert

Ehrenmitgliedschaft als Anerkennung für 43 Jahre Einsatz / Landtagspräsident als Laudator.

  1. Guido Wolf (r.) überreicht Richard Stubert die Urkunde. Foto: M. Haberer

HERBOLZHEIM. Die CDU hat am Mittwoch im Bürgerhaus in Tutschfelden ein Fest für ihre ausgeschiedenen Stadt- und Ortschaftsräte gefeiert. Im Mittelpunkt stand Richard Stubert, der dem Gemeinderat mehr als 43 Jahre angehört hat. Er wurde zum Ehrenmitglied der CDU Herbolzheim erklärt. Der Landtagspräsident und CDU-Abgeordnete Guido Wolf fand große Worte für Stubert, der lange Zeit Bürgermeisterstellvertreter, bei den Kommunalwahlen immer wieder Stimmenkönig und mehr als 15 Jahre Kreisrat gewesen ist.

Respekt und Dankbarkeit gelte es den ausgeschiedenen Stadt- und Ortschaftsräten zu zollen, meinte Wolf. Er kam auf 168 Jahre kommunalpolitisches Engagement, die Richard Stubert, Gerhard Hechinger, Karl-Friedrich Fink und Helmut Vetter wie auch die nicht anwesenden Ernst Heß, Georg Held und Rudi Schandelmeyer geleistet haben. Vor allem galt sein Lob Stubert, den er als ein Musterbeispiel für einen "Primus inter pares" bezeichnete. Stubert sei ein Sympathieträger, aber nie ein Befehlsempfänger der Partei gewesen, so Wolf. Bereits 2007 erhielt Stubert das Bundesverdienstkreuz.

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Der Stadtverbandsvorsitzende Sebastian Berblinger hob die Leistung der Ausgeschiedenen hervor. Trotz des großen zeitlichen Aufwandes seien die verabschiedeten Stadt- und Ortschaftsräte der Beweis, dass Kommunalpolitik durchaus Spaß machen kann. Ausgezeichnet habe sie, dass sie sich die Entscheidung nicht leicht gemacht haben. Fraktionssprecherin Cornelia Held sprach vom Verständnis für die Beharrlichkeit der Frau, das die Verabschiedeten auszeichne. Sie dankte den Geehrten für ihr Engagement.

Bürgermeister Ernst Schilling erinnerte an die Anfangszeiten von Stubert mit Friedrich Hinn, der ebenfalls an der Feier teilnahm. Stubert zeichne die Begabung aus, in der Nachsitzung die Lichter wieder anzuknipsen, erklärte Schilling. Er lobte die fraktionsübergreifende Arbeit.

Doris Daute (SPD) und Marin Clesle (Freie Wähler) dankten Stubert in Reimen. In einer nach einem Gemeinderatsausflug benannten "Mosbacher Erklärung" ernannten sie Stubert zum "Bürgerseelsorger" von Herbolzheim.

Stubert dankte den Festrednern auch im Namen seine ausgeschiedenen Parteifreunde. Er sah die Laudatio der beiden Fraktionssprecher als Beispiel für das vorbildliche Zusammenwirken im Gemeinderat. Stubert erinnerte an die große Aufgabe Gemeindereform in seinen Anfangszeiten und betonte, wie wichtig es sei, dass die Lebenspartner das kommunalpolitische Engagement mittragen.

Für besinnliche Stimmung im Saal sorgte der Kirchenchor, bei dem auch Stubert mitsang. Den launigen Teil übernahm der Mundart-Komödiant Martin Schley, auch bekannt als Hausmeister Hämmerle.

Autor: Michael Haberer