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02. Februar 2012
Leserbriefe
HKG-JUBILÄUM
"Feierlaune hat ihre Grenzen"
Zu unserer Berichterstattung über die Festivitäten zum 75-jährigen Bestehen der Herbolzheimer Karnevalsgesellschaft erreichte uns diese Zuschrift:
Techno- und Ballermannmusik im Zusammenhang mit einem Fasnet-Brauchtumsabend anzubieten mag vielleicht eine lukrative Idee sein. Genauso könnte man aber auch von einem Armutszeugnis der hiesigen Fasnet sprechen.
Völlig irrwitzig wird es, wenn eine solche Veranstaltung mitten im Ort in einem Zelt (Hallo?) durchgeführt wird. In einem Zelt, in dem die Musik (Bum, Bum, Bum...) ungedämpft und ungefragt nach außen dringt. Mit einem DJ, der Partystimmung ausschließlich über die Lautstärke definiert und natürlich bis zum Anschlag seine Bässe aufdreht.
Welche verantwortungslose Behörde hat die Veranstaltung in dieser Form überhaupt genehmigt? Wer hat zugelassen, dass auf die Herbolzheimer Bevölkerung bis in die frühen Morgenstunden mit solch brachialer und schlafraubender Gewalt eingehämmert werden durfte? War das Ganze etwa nur der bevorstehenden Wahl geschuldet, nachdem noch vor nicht allzu langer Zeit Funkstille zwischen Bürgermeister und HKG herrschte?
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Auf jeden Fall hat man der HKG damit nicht wirklich einen Gefallen getan. Viele Sympathien wurden verspielt. Feierlaune hat ihre Grenzen.
Noch eine abschließende Bemerkung: Wie kann sich einer der Beteiligten jetzt noch ernsthaft über den möglichen Lärm eines dritten und vierten Gleises beschweren?
Johannes Butz, Herbolzheim
Autor: Johannes Butz, Herbolzheim
