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08. Februar 2012
Optimierte Planung spart Kosten
Neuer katholischer Kindergarten mit sechs Gruppenräumen soll eingeschossig gebaut werden / Ziel: Baubeginn im 3. Quartal.
HERBOLZHEIM. Der Abriss des katholischen Kindergartens St. Josef und der Neubau an gleicher Stelle sind beschlossene Sache. Am Montag wurde im Torhaus die durch den gemeinsamen Bauausschuss von Gemeinderat und Pfarrgemeinderat optimierte Planung vorgestellt, nach der das Gebäude 2,25 Millionen Euro kosten soll, 250 000 Euro weniger als ursprünglich kalkuliert. Die Stadt beteiligt sich an den Baukosten mit 75 Prozent, also mit 1 687 000 Euro und hofft, aus dem Ausgleichstock mit 675 000 Euro bezuschusst zu werden.
Die entscheidende Sitzung des Pfarrgemeinderats stand zu diesem Zeitpunkt noch aus; sie fand gestern Abend statt. Die Zustimmung sollte laut Pfarrer Martin Sauer aber nur Formsache sein.Im Gegensatz zum ersten Entwurf sieht die aktualisierte Planung nur eine eingeschossige Bauweise vor. Durch den Wegfall des Aufzugs können Baukosten und vor allem Betriebskosten gespart werden, so Bürgermeister Ernst Schilling. Die Planung sei bereits durch die zuständigen Fachbehörden des Caritasverbands und des Landkreises genehmigt worden.
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Eine besondere Bedeutung kommt in der neuen Konzeption der Nutzung des Freigeländes zu. Durch die eingeschossige Bauweise führt nun jeder Gruppenraum nach draußen. Die Verglasung wird so gestaltet, dass sie sich komplett zurückführen lässt, so dass die gesamte Front geöffnet werden kann.
Von der Essensanlieferung über die Parkplatzsituation bis zur Gestaltung der Freifläche innerhalb des Gebäudes wurden viele Aspekte berücksichtigt, so dass aus Sicht Schillings und der an der Planung beteiligten Stellen nun ein Entwurf steht, der alle Bedürfnisse eines modernen Kindergartenbetriebs berücksichtigt.
Bis zur Fertigstellung müssen Kinder, Eltern und Angestellte jedoch mit Einschränkungen leben. Der Bau soll in zwei Abschnitten erfolgen, so dass zunächst ein Teil des alten Kindergartens abgerissen wird, während im verbleibenden Teil der Betrieb weiterläuft.
Dann soll in einer ersten Phase ein Teil des Neubaus entstehen, wo dann wiederum die Kinder untergebracht werden, wenn es an den Abriss des restlichen Altbaus geht. Das hat zur Folge, dass zwei Gruppen in andere Gebäude der Stadt verlegt werden müssen. Wo die Unterbringung genau sein wird, ließ Bürgermeister Schilling zu diesem Zeitpunkt noch offen.
Autor: Jörg Schimanski
