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13. März 2010
Viele Impulse für die Ganztagsschule
Kommenden Donnerstag wird über das Konzept der neuen Werkrealschule informiert.
HERBOLZHEIM (BZ). Vertreter der Emil-Dörle-Schule, der Stadtverwaltung, Mitglieder des Gemeinderats und Elternvertreter waren dieser Tage in der Bodenseeschule in Friedrichshafen zu Gast, um sich darüber zu informieren, was Ganztagsschule bedeutet und wie sie im Idealfall gelingen kann. Ziel ist es, die neue Werkrealschule in Herbolzheim zur Ganztagsschule auszubauen.
Rektor Jürgen Hauß, der die Fahrt organisiert hatte, und Konrektor Stefan Seizinger wurden begleitet von einem 6-köpfigen Lehrerteam, von Bürgermeister Ernst Schilling und Gerhard Kalt vom Schulträger, Richard Stubert, Axel Ringwald und Ralf Obergföll von den Fraktionen des Gemeinderates, den Elternbeiratsvorsitzenden Daniel Engler und Beate Willaredt und der Rektorin der Realschule, Amanda Kanstinger.
Die Gruppe aus Herbolzheim wollte in Friedrichshafen die gut funktionierende Ganztagsschule kennen lernen, um Impulse zu bekommen, wie diese Einrichtung in Herbolzheim verwirklicht werden kann. "Man kennt zwar den Begriff Ganztagsschule, aber eine konkrete Vorstellung, wie das in der Realität gut funktionieren kann, hat man in der Regel nicht. Es gibt in unserer Gegend auch nichts Vergleichbares", so Jürgen Hauß, Rektor der Emil-Dörle-Hauptschule mit Werkrealschule. Die Schule, die in Friedrichshafen besucht wurde, hat sich in einem Zeitraum von über 30 Jahren zum heutigen Stand entwickelt.
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In Zweiergruppen wurde in allen Klassenstufen ab 7.45 Uhr "Freie Stillarbeit" erlebt, in der zweiten Vormittagshälfte wurde das Konzept der Schule von Schulleiter Gerhard Schöll vorgestellt. In der Mittagsfreizeit gab es ein Essen in der Mensa und danach wurden verschiedene gestaltete Freizeitgruppen und die Handwerkserziehung besucht. Die Band der Klassen 5/6 gab eine Kostprobe und die Zirkustruppe bot eine Kurzvorstellung für die Besucher. Sehr beeindruckt waren die Gäste aus Herbolzheim auch von dem Gelände, den Gebäuden und den verschiedenartigen Räumlichkeiten. Der kurzweilige und hoch interessante Besuch wurde dann in einer Gesprächsrunde beendet. Bürgermeister Ernst Schilling bedankte sich im Namen aller mit einem Weinpräsent aus dem Breisgau.
"Für die konkrete Planungsarbeit der Werkrealschule (WRS) Herbolzheim als teilgebundene Ganztagsschule konnten viele Anregungen mitgenommen werden", so die Bilanz von Jürgen Hauß. Nun seien in den nächsten Wochen und Monaten die Teams vor Ort am Zuge, allen voran das Lehrerkollegium. Im nächsten Schuljahr soll mit einer 5. Klasse der Ganztagsbetrieb begonnen und in den folgenden Jahren sukzessive ausgebaut werden. Bei dem Informationsabend der WRS am Donnerstag, dem 18. März, erhalten interessierte Eltern von Viertklässlern und ihre Kinder noch weitere Infos zur neuen Werkrealschule und der Ganztagsschule. Die Anmeldetermine sind dann am 22. und 23. März.
Autor: bz
