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06. Februar 2012
Weitere Sanierungsarbeiten im Schwimmbad sind notwendig
Stadt Herbolzheim muss weitere 65 000 Euro in eine neue Dichtungsfolie fürs Nichtschwimmerbecken investieren.
HERBOLZHEIM. Am 15. Mai soll das Herbolzheimer Schwimmbad wieder öffnen. Allerdings braucht es dafür einiges an Sanierung. In der vergangenen Badesaison hatte das Gesundheitsamt das Bad geschlossen, weil sich die Algen im Schwimmbecken zu stark entwickelten. Der Grund lag in den Schäden an den Fugen zwischen den Bodenfliesen. Die dafür nötigen Reparaturarbeiten waren bereits in der vorletzten Gemeinderatssitzung für gut 30 000 Euro vergeben worden (die BZ berichtete). Nun muss auch das Nichtschwimmerbecken saniert werden, weil es undicht ist. Das kostet die Stadtkasse weitere rund 65 000 Euro. Der Gemeinderat hatte diese Arbeit in der jüngsten Sitzung an die Lahrer Firma Haungs GmbH vergeben. Die von einer Firma aus Wagenstadt im Jahr 2009 eingebaute Dichtungsfolie war bereits 2010 undicht geworden und hat sich im zurückliegenden Jahr ganz aufgelöst. Eine direkte Ursache konnte laut Verwaltung nicht festgestellt werden. Allerdings kennt die Stadtverwaltung das Folienfabrikat nicht. Bürgermeister Ernst Schilling begründet dies damit, dass die Firma, die die Folie eingebaut hat, inzwischen Insolvenz angemeldet hat und das Fabrikat deshalb schwer herauszubekommen sei. Neben dem Einbau einer neuen Folie werde die Stadt versuchen, ihre Regressansprüche geltend zu machen, so Schilling. Er hofft, dass die derzeitigen Reparaturen den Badebetrieb für fünf bis zehn Jahre sichern, bis die Stadt über die Mittel für eine Generalsanierung verfügt.
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Die Änderung des Bebauungsplans "Breisgauallee" ist beschlossen. Nach der erneuten Offenlage bedurfte es zwar noch einiger Änderungen, doch die Verwaltung hielt es nicht für erforderlich, deshalb erneut in die Offenlage zu gehen. Die Änderung schafft neue rechtliche Voraussetzungen für den Betrieb einer Spielhalle.
Autor: Michael Haberer
