Schulleiter Mugrauer freut sich über neue Lehrer

Wolfgang Adam

Von Wolfgang Adam

Sa, 08. September 2018

Rickenbach

Pflichtunterricht wird an beiden Standorten der Grundschule Rickenbach gut abgedeckt / Auch Golfspiel im Angebot.

RICKENBACH/HERRISCHRIED. Die von Kindern aus Rickenbach und Herrischried besuchte Grundschule Rickenbach ist in dem neuen, am Montag beginnenden Schuljahr nicht mehr mit Lehrkräften unterbesetzt. Zwei neue Pädagoginnen konnte das Lehrerkollegium begrüßen, wovon eine die im vergangenen Jahr in den Ruhestand verabschiedete frühere kommissarische Schulleiterin Ingrid Groff ersetzt.

"Wir sind nun personell ordentlich versorgt und können wieder den Pflichtbereich gut abdecken", informierte dazu Schulleiter Bernd Mugrauer. Dies bedeutet, dass am zweiten Schulstandort Willaringen die zweite und dritte Klasse nicht mehr wie im Vorjahr zusammengelegt werden muss. Neben dem seit zwei Jahren in Rickenbach amtierenden Schulleiter betreuen 18 weibliche Kolleginnen die rund 240 Schüler in elf Klassen an zwei Standorten. Zur Förderung von Schülern mit Migrationshintergrund kann auch wieder eine sogenannte Vorbereitungsklasse gebildet werden.

Unterstützung erhält die Schule bei Integrationsaufgaben oder Projekten von einer aus Rickenbach kommenden Abiturientin, die sich für die Ableistung eines freiwilligen sozialen Jahres angemeldet hat. Für die Arbeit an einer Grundschule hatten sich in den vergangenen Jahren übrigens immer wenige männliche Pädagogen beworben.

Als erfreulich bewertete der 43-jährige Schulleiter die erneute gute Kooperation mit dem Landkreis Waldshut und der Südbadenbusgesellschaft zur Schulbussituation. Zur ersten, um 8.25 Uhr beginnenden Stunde, können die Kinder aus allen Ortsteilen der zwei Gemeinden direkt zu den Schulstandorten gefahren werden. Dies gilt auch für die Abholung aller Schüler nach der letzten Vormittagsstunde um 12.40 Uhr sowie nach Beendigung des Nachmittagsunterrichts um 15.45 Uhr. Der Nachmittagsunterricht wird an den Tagen Montag, Dienstag und Donnerstag gewährleistet. Bislang wurden an der Ganztagsschule 45 Kinder angemeldet – eine fast gleiche Zahl wie im Vorjahr. Die Viertklässler haben an einem Nachmittag Pflichtunterricht in den Bereichen Sport und Bildende Künste.

Für die erwarteten 50 Schulanfänger gibt es am Freitag, 14. September, die Einschulungsfeier. Sie beginnt um 10 Uhr in der Rotmooshalle von Herrischried. Im vergangenen Jahr fand sie für die Erstklässler der zwei Waldgemeinden in der Gemeindehalle Willaringen statt. Im jährlichen Wechsel werden jeweils in einer der beiden Hallen die neuen Schulmitglieder begrüßt. Weil das Interesse von Familien an dieser Feier stetig zunahm, wird wieder mit einer Beteiligung von rund 200 Gästen gerechnet.

Die zwei ersten Klassen werden am Rickenbacher Standort mit Schülern der Gesamtgemeinden Herrischried und Rickenbach gebildet. Die Klassenstufen zwei bis vier sind dreizügig mit den Bezeichnungen a, b und c. Für die im nahen Feuerwehrhaus eingerichtete Schulmensa kommt das in der Herrischrieder Rotmooshalle gekochte Essen zum Preis von 3,50 Euro wieder in Warmhaltegefäßen an. Der wöchentliche Speiseplan ist jeweils donnerstags auf der Schul-Homepage http://www.gsrickenbach.de zu sehen.

Neu unter den schulischen Zusatzangeboten ist das Erlernen des Golfspiels. Grünes Licht gab es dafür vom deutschen Golfverband, der zur Finanzierung von Trainingsstunden auf dem Rickenbacher Golfplatz für Schüler der dritten und vierten Klasse grünes Licht gab. "Aufgrund der guten Kooperation mit der Musikschule Bad Säckingen können wir auch den Viertklässlern einen Gitarrenunterricht anbieten", berichtete Mugrauer zur allgemeinen Zusammenarbeit mit Vereinen. Sie ermöglichte im weiteren als Dauerprojekt mit der Bläserjugend Hotzenwald und dem Musikverein Willaringen die Bildung einer Blockflötengruppe. Kontakte hält die Schule auch zu weiteren Vereinen der zwei Waldgemeinden.

Bei den Vorbereitungen erhielt der Schulleiter von Sekretärin Elisabeth Mutter und Hausmeister Andreas Lang Unterstützung. Was sich das ganze Schulteam wünscht, ist eine erfolgreiche Weiterführung der Gemeindeplanungen für die Altbausanierung und für den Anbau an das Hauptgebäude, in dem dann auch die eigene Mensa untergebracht ist.