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13. Dezember 2011

Hotelier investiert zwei Millionen

Das Höchenschwander Hotel Nägele bekommt einen neuen Wellnessbereich und mehrere barrierefreie Zimmer.

  1. Die Hoteliersfamilie und Bauarbeiter feierten am Freitag gemeinsam das Richtfest. Foto: Stefan Pichler

HÖCHENSCHWAND. Nach nur dreimonatiger Bauzeit konnte Wolfgang Heinen, Inhaber des Hotels Nägele in Höchenschwand, am Freitag das Richtfest für die barrierefreie Erweiterung seines Hotels feiern. Mit einem Kostenaufwand von rund zwei Millionen Euro wurde mit dieser Erweiterung die Baulücke zwischen dem bestehenden Hotel und dem Gästehaus geschlossen.

Das familiengeführte Wellness- und Wanderhotel hat 52 Betten. Familie Heinen führt es in der dritten Generation. Das Gebäude wurde 1932 für die landwirtschaftliche Nutzung gebaut, seit 1958 werden dort auch Gäste beherbergt. Alois und Hannelore Heinen, die Eltern des heutigen Betreibers, übernahmen das Gästehaus 1979. Sie bauten es aus und modernisierten es. So wurde 1988 der landwirtschaftliche Ökonomieteil abgerissen und durch einen neuen Hotelanbau ersetzt. 1996 folgten der Bau einer Saunalandschaft und die Erweiterung der Gasträume.

Wolfgang Heinen übernahm den Betrieb vor zehn Jahren und setzte die Modernisierung durch den Bau des ersten Wellnessbereiches fort. Drei Jahre später wurde dieser erweitert und eine neue Gartenterrasse gebaut. "Da die Ansprüche unserer Gäste gestiegen sind, vor allem aber, weil viele Gäste im Winter nicht über die Straße zu unserem Gästehaus gehen wollten, haben wir in der Familie über einen Anbau nachgedacht, der die Lücke zwischen dem Hotel und dem Gästehaus schließt. Wir haben bei diesem Projekt aber auch an unsere älteren Gäste gedacht und deshalb den Anbau mit einem Lift behindertengerecht und barrierefrei geplant", erzählt Wolfgang Heinen. Diese Pläne unterstützte auch das Land mit einem kräftigen Zuschuss. Durch sechs barrierefreie Doppelzimmer sowie zwei behindertengerechte Doppelzimmer und zwei behindertengerechte Suiten erhöht sich die Bettenzahl des Hotels auf 72. Im Untergeschoss des Anbaues sind ein Schwimmbad, eine Salzgrotte und ein Fitnessraum untergebracht. "Mit dieser Erweiterung wollen wir uns im nationalen und internationalen Tourismusmarkt behaupteten und einen entscheidenden Beitrag zur wirtschaftlichen Stärkung der Gemeinde Höchenschwand, des Landkreises Waldshut und der gesamten Region leisten", so Wolfgang Heinen.

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Das Hotel Nägele, zu dem auch ein Restaurant und ein Café gehören, beschäftigt 13 Angestellte, sieben Aushilfen und vier Auszubildende. Zusätzlich sind im Wellnesbereich vier Mitarbeiter tätig.

Autor: Stefan Pichler