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28. Februar 2011

Hübsch verpackter Tratsch

Viele Höchenschwander Vereine trugen zum Gelingen des Dorfzunftabends bei.

  1. Die Feuerwehrmänner versuchten sich als (Liebes-)Engel. Mit dem Fliegen wollte es zwar offensichtlich nicht so recht klappen, aber eine Frau für Röbby fanden sie trotzdem. Foto: Stefan Pichler

  2. Aufwendige gearbeitete Kostüme trugen die Damen der katholischen Frauengemeinschaft. Foto: Stefan Pichler

HÖCHENSCHWAND. Mit einem vierstündigen Programm boten die Akteure des Dorfzunftabends im Kursaal des Haus des Gastes beste Unterhaltung. Gelungene Showtänze in farbenprächtigen Kostümen wechselten sich ab mit witzigen Büttenreden und gesanglichen Einlagen. Einen gekonnten Einstand feierten Jutta Villinger, Martina Berger und Herbert Ebner mit dem gesungenen Sketch "Zum Kaffee".

Nach dem Einmarsch der Narren, angeführt von der Zäpflemusik, stellte Zunftmeister Martin Hagenbucher in seiner Begrüßungsrede zunächst die Nachwuchszäpfle Catalin und Mirco Götz, Lukas Huber und Nora Linn vor. Eine besondere Überraschung bereitete er "Röbby" Raimund Grass. Für dessen 30-jährige aktive Zugehörigkeit zur Narrenzunft erhielt er den Bildband des Verbandes Oberrheinischer Narrenzünfte (VON) "Fastnacht am Oberrhein". Mit dem traditionellen Zäpfletanz startete der fastnächtliche Unterhaltungsabend mit insgesamt 17 Beiträgen. Christian Schlachter führte humorvoll durch das Programm. Ein erster Höhepunkt war der Auftritt des "König Ludwig Balletts" dargestellt von Musikern der Trachtenkapelle Höchenschwand. Insbesondere bei deren abschließendem Cancan ging das Publikum begeistert mit.

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Die Jungnarren widmeten sich dem deutschen Märchen. Herzlich lachte das Narrenvolk bei der in flotter Discomusik eingepackten "Wahren Geschichte von Rapunzel", erzählt von Marc Seidel. Ein fester Bestandteil des Zunftabends sind die Beiträge der Klofrau Andrea Gunkel, die mit ihren Witzen für viel Heiterkeit sorgte. Nicole Heilmeier und Ehrenzunftmeister Thomas Kaiser nahmen als "Dorfmusi" das aktuelle Dorfgeschehen unter die Lupe. Bei weiteren Soloauftritten – Thomas Kaiser als "Schnöri" und Nicole Heilmeier als "Schutzengel Mimi" – wurden nochmals einige Gegebenheiten aus dem Dorf fastnächtlich auf die Schippe genommen.

Jutta Villinger, Martina Berger und Herbert Ebner begeisterten mit dem gesungen Sketch "Zum Kaffee". Verpackt in Hits der 80-er-Jahre klärten die Drei dabei gesanglich die Frage: "Was esse oder trinke ich beim Mario?" und spielten dabei auf den ehemaligen Wirt der Höchenschwander Hachostube an.

Hervorragend war der Beitrag der Zäpflegarde. Die Darsteller begeisterten in tollen Kostümen mit ihrem Showtanz "Puppen von Höchenschwand" ebenso, wie etwas später die katholische Frauengemeinschaft mit ihrem Tanz "Die Aliens". Einen tollen Auftritt bot auch die Feuerwehr mit ihrem Beitrag "Herzensangelegenheiten", bei der sie als Engel verkleidet für "Röbby" eine Partnerin suchten.

Das begeistert klatschende Publikum forderte eine Zugabe. Der krönende Abschluss war der Auftritt des Narrenrates, der als kesse Stewardessen über die Bühne wirbelte. Auch hier forderte das Narrenvolk eine Zugabe. Mit den Klängen des Tanzmusikers Ernst Effinger ging ein toller Fastnachtsabend erst früh am Morgen zu Ende.





Autor: Stefan Pichler