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08. Juni 2009 12:01 Uhr
Wahlergebnis Höchenschwand
Ergebnisse der Gemeinderatswahl 2009
Die FWV und der CDU-Gemeindeverband konnten am vergangenen Sonntag die Gemeinderatswahl auf dem Höchenschwanderberg für sich entscheiden und stellen im Gemeinderat künftig je fünf Sitze.
HÖCHENSCHWAND. Während die CDU einen Sitz hinzu gewinnen konnte, büßte die SPD einen Sitz ein und ist zukünftig in dem 12-köpfigem Gremium nur noch mit zwei Gemeinderäten vertreten. Der Frauenanteil im zukünftigen Gemeinderat hat sich verdoppelt.
Die Wahlbeteiligung lag mit 57,52 Prozent unter dem Ergebnis der letzten Ge-meinderatswahl (61,13 Prozent). Mit 5096 Stimmen (43,12 Prozent) konnten die Kandidaten der FWV die meisten Stimmen auf sich vereinigen. Die Partei profitierte dabei von dem sehr guten Abschneiden ihres Kandidaten Frank Porten, der als einziger Kandidat mehr als 1000 Stimmen erhielt und mit 1360 abgegebenen Stimmen sein Abschneiden vor fünf Jahren noch einmal steigern konnte. Mit guten Ergebnissen bestätigt wurden neben Frank Porten auch die bisherigen Gemeinderäte der FWV Arno Wagner (661) und Andreas Ebi (644). Neu gewählt wurden für die Partei Christian Schlachter (561) und Olaf Jung (341). Die Kandidaten des CDU-Gemeindeverbandes hatten mit einem Stimmenanteil von 4627 (39,15 Prozent) ebenfalls für ein gutes Ergebnis gesorgt. Hier wurden die bisherigen Gemeinderäte Georg Villinger (760) und Michael Schmidt (578) bestätigt. Neu gewählt wurden Claudius Rautenberg (652), Eva Jenzen-Georgii (501) und Markus Dischinger (397).
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Auf die Kandidaten der SPD-Liste entfielen 2095 Stimmen (17,73 Prozent). Hier wurde der bisherige Gemeinderat Martin Hagenbucher mit 660 Stimmen bestätigt. Neu gewählt wurde Sandra Boch mit 375 Stimmen. Im dem jetzt gewählten Gemeinderat kann Bürgermeister Stefan Dorfmeister sechs Neumitglie-der begrüßen. Er sah in Wiederwahl der die sechs Gemeinderäte, die erneut kandidiert hatten, eine Bestätigung der bisherigen guten Arbeit in dem Gremium. Erfreulich sei auch, dass im Gemeinderat zukünftig mit Eva Jenzen-Georgii und Sandra Boch gleich zwei Frauen vertreten seien. Somit habe sich nach dem Ausscheiden der langjährigen Gemeinderätin Anita Tröndle die Frauenquote sogar verdoppelt, so der Bürgermeister.
Autor: Stefan Pichler
