Musikalische und komödiantische Könner

spi

Von spi

Mi, 11. Juni 2014

Höchenschwand

Alpenland Sepp und seine Mitstreiter begeisterten in Höchenschwand ihr Publikum mit einem abwechslungsreichen Programm.

HÖCHENSCHWAND (pic). Alpenland Sepp & Co wurden am vergangenen Samstag vor rund 450 Gästen im ausverkauften Kursaal in Höchenschwand ihrem Ruf mehr als gerecht, die erfolgreichste Stimmungsband der Gegenwart zu sein. Das Trio, das seit 14 Jahren auf den Bühnen in der Schweiz, Österreich und Deutschland Gastspiele gibt, stellte dabei nicht nur immer wieder sein großes musikalisches Können unter Beweis, sondern zeigte bei den zahlreichen Gags und Showeinlagen sein humoristisches Talent.

Vor allem Sepp Silberberger, das Urgestein des ehemaligen Alpenland-Quintetts, strapazierte mit seinen Witzen und Parodien die Lachmuskeln des Publikums. Etwa mit einer Parodie auf den Schlager "Ich geh’ für dich durchs Feuer" von den Amigos oder mit der Interpretation des von Andreas Gabalier gesungenen Hits "Ich spiel’ ein Lied für dich" als "Alpenrocker" und betagter Greis. Neben den zahlreichen humoristischen Showeinlagen begeisterte Sepp Silberberger (Alpenland Sepp), unterstützt von Rudi Exenberger am Akkordeon und Franz Pischler an der Gitarre, aber auch mit perfektem musikalischen Spiel. Dass Franz Pischler und Sepp Silberberger auch begabte Blasmusiker sind, zeigten sie bei Stücken wie "Dem Land Tirol die Treue", "Die Post im Walde" oder "Böhmisch im Alpenland". Hier brillierten beide auf bis zu sieben verschiedenen Blasinstrumenten. Mit unterschiedlich gestimmten Hupen intonierten die drei, sehr zum Vergnügen der Gäste, sogar Mozarts kleine Nachtmusik. Immer wieder wurde auch das Publikum eingebunden. Begeistert sang dieses die größten Hits des ehemaligen "Alpenland-Quintetts" wie "Jetzt geht’s los!" lautstark mit.

Seit Jahren begleitet ein Fanclub das Trio bei ihren Konzerten. Auch in Höchenschwand konnte Sepp Silberberger 100 seiner treuen Anhänger aus der Schweiz begrüßen. Er bedankte sich bei ihnen mit der Ballade "Spätes Glück" und mit der urkomischen Parodie auf den von Hermann Leopoldi bekannt gewordenen Schlager "Ich bin ein stiller Zecher". Am Ende eines langen Konzertabends forderten die begeisterten Zuhörer mit stehendem Applaus weitere Zugaben.