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08. Februar 2012

Bürgerbeteiligung erhöhen

Der CDU-Ortsverband Hohberg will mehr Nähe zu Bürgern schaffen.

  1. Belohnte Treue (von links): Vorsitzender Eberhard Prinz ehrte Helmut Feger und Hermann Löffler Foto: renate tebbel

HOHBERG. Die CDU Hohberg möchte mehr Bürgerbeteiligung; bei politischen Abenden, im Internet oder auch in lockerer Runde beim Walderlebnistag. In der Hauptversammlung des Gemeindeverbands im Haus der Begegnung in Niederschopfheim hat der Vorsitzende Eberhard Prinz verschiedene Projekte vorgestellt, die der CDU größere Bürgernähe bringen sollen.

In diese Richtung ging auch im Anschluss an die Hauptversammlung die Diskussion über die neuen Social Media im Internet wie Blogs, Foren und Wikis. Dass die CDU mit dieser Strategie auch für den Nachwuchs attraktiv sein will, zeigte die einstimmige Wahl von Christopher Delong, 20 Jahre alt, als neuen Beisitzer für den ausscheidenden Thomas Schaub. Besonders freue ihn, sagte Eberhard Prinz, dass Delong aus Niederschopfheim komme, denn Hofweier sei im Verband gut vertreten, "aus Diersburg und Niederschopfheim fehlen uns Köpfe", so der Vorsitzende. "Wir haben solide gewirtschaftet", übergab der Vorsitzende das Wort an Schatzmeister Michael Bayer. Bei einem Kassenstand von mehr als 4000 Euro standen den Einnahmen von fast 3900 Euro Ausgaben in Höhe von rund 3300 Euro gegenüber. Zwar sei die Zahl der Mitglieder im Wesentlichen konstant, doch sei es auch aus finanziellen Gründen zu Austritten gekommen. Gerade für Rentner sei ein Jahresbeitrag von 50 Euro ein Problem. "Das schmerzt", so Eberhard Prinz. Andererseits müsse der Ortsverband einen Beitrag an den Kreisverband abführen, und eine Reduktion des Jahresbeitrags würde einen Verlust bedeuten.

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Aus dem Gemeinderat berichtete Klaus Elble. Dazu gehörte unter anderem die geplante Photovoltaikanlage entlang der Bahnlinie in Hofweier vom Bahnwärterhäusle bis zum Marienhof, die Neubaugebiete, das gemeinsame Feuerwehrhaus von Niederschopfheim und Hofweier – sowie die Einführung der gesplitteten Abwassergebühr: "Das wird eine Herkulesaufgabe für die Verwaltung", schloss Elble. Hierzu ergriff Bürgermeister Klaus Jehle das Wort. Da sei nun "Leben im Rathaus"; sehr viele Bürger hätten Fragen zu diesem Thema, es werde noch eine Weile dauern, bis alle Details geklärt seien. Grundsätzlich gehe man davon aus, dass für die Bürger alles beim Alten bliebe, dass aber öffentliche Einrichtungen und Firmen stärker zur Kasse gebeten würden. "Anfang 2013 wird alles reguliert sein", sagte Jehle.

Ehrungen: für 40 Jahre Mitgliedschaft Altgemeinderat Helmut Feger und Altbürgermeister Hermann Löffler

Termine: Politischer Plausch mit Bürgerbeteiligung im Frühjahr, Politischer Abend im Herbst, Walderlebnistag mit Grillfest 10. August

Mitglieder: 56

Autor: Renate Tebbel