Der Plan ist noch nicht in trockenen Tüchern

Reiner Beschorner

Von Reiner Beschorner

Do, 13. Dezember 2018

Hohberg

Erweiterung der Gemeinschaftsschule im Gemeinderat Hohberg .

HOHBERG (rb). Der vom Planungsbüro Kopf Architekten am Montag dem Gemeinderat vorgestellte Entwurf zur Erweiterung der Gemeinschaftsschule in Hofweier ist noch nicht in trockenen Tüchern. Vor allem zum Bereich Mensa/Aula im Erdgeschoss des Neubautrakts gab es noch Beratungsbedarf über den Standort eines Lagerraumes, der in zwei Versionen vorgestellt worden ist.

Die Erweiterung und Neuordnung der Gemeinschaftsschule erfolgt durch den Abbruch von Trakt zwei des Bestands, an dessen Stelle ein dreigeschossiger massiver Neubau errichtet wird. In dessen Untergeschoss sind vier sogenannte Lernzentren, Team-, Technik-, Inklusions-, Besprechungs- und WC-Räume untergebracht. Im Außenbereich sind zwei Terrassen vorgesehen. Das Erdgeschoss umfasst eine 210 Quadratmeter große Mensa mit 130 Sitzplätzen und daneben – abgetrennt durch eine flexible Trennwand – eine 105 Quadratmeter große Aula, die weitere 120 Sitzplätze bietet. Mensa und Aula erhalten über ihre ganze Länge eine Glasfront mit einem balkonartigen Vorbau, der durch vier Türen erreichbar ist und zu einer Außentreppe führt. Diese kann als zusätzlicher Rettungsweg genutzt werden. Im Erdgeschoss sind außerdem Küche, Foyer, Kühl-, Umkleide- und Aufenthaltsraum, Bücherei, Lehrerzimmer, Schulleiterbüro, Besprechungs- WC- und Inputräume für den Unterricht in Kleingruppen untergebracht.

Bei der Mensa ist außerdem ein knapp 17 Quadratmeter großer Stuhl/Tisch-Lagerraum vorgesehen. Die Entscheidung über dessen Standort – ob im Bereich der Ausgabeküche oder an der seitlichen Außenwand – haben die Planer dem Gemeinderat überlassen. In der eingehenden Diskussion hat sich schnell eine Mehrheit für die Variante Außenwand heraus kristallisiert. Sie soll in die Ausführungsplanung eingearbeitet werden. Im Obergeschoss sind weitere vier Lernzentren sowie je ein Zimmer für Bildende Kunst und Hauswirtschaftsunterricht (HTW), ein Therapie- und Bewegungsraum, ein Besprechungszimmer, je ein Sanitäts- und Putzraum sowie zwei WCs und zwei weitere Inputräume untergebracht. Mitarbeiter des Ingenieurbüros für Versorgungstechnik (Vertec) in Ettenheim haben außerdem im Detail über die Haustechnik informiert.

Die Planung soll dem Gemeinderat noch einmal vorgestellt werden, nachdem die Kosten für die Änderungsvorschläge und -anregungen ermittelt worden sind. Bürgermeister Klaus Jehle gab der Hoffnung Ausdruck, dass der Bauantrag noch in diesem Jahr eingereicht werden kann.