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18. Januar 2012
Gemeinde behält die Energiewende im Blick
Bürgermeister Klaus Jehle erläuterte beim Neujahrsempfang Sachstand beim Photovoltaik-Projekt und Windradpläne des Landes.
HOHBERG (rte). Die Mühlen für das Hohberger Photovoltaik-Projekts mahlen langsam, betonte Bürgermeister Klaus Jehle in seiner Neujahrsansprache (wir berichteten). Die Anlage auf 35 Hektar Areal bei Hofweier entlang der Bahn, zwischen Marienhof und Elble-Hof, soll elf Megawatt erzeugen und könnte die ganze Gemeinde mit Strom versorgen. Schon darum habe der Gemeinderat 2011 dem Vorhaben zugestimmt. Die Fläche liegt jedoch innerhalb eines regionalen Grünzuges und macht eine Änderung des Flächennutzungsplanes notwendig. "Da schreibt nun ein grüner Regionalpolitiker aus Freiburg, das er von Anlagen dieser Größe nichts hält, stattdessen sollen Windräder gebaut werden und das in großer Stückzahl", berichtete Jehle. Die neue Landesregierung möchte in den kommenden zehn Jahren 1000 Windräder aufstellen; einer der möglichen Standorte sei auf der Höhe des Steinfirstes in Diersburg am Rande oder auch innerhalb Gemarkung Hohberg. Jehle: "Wir sind tangiert ", die Gemeinde werde die Entwicklung kritisch begleiten. Die Beschlüsse zur Änderung des Flächennutzungsplanes, so Jehle, werden herbeigeführt. Danach werde man dann sehen, ob die Energiewende auch eingeläutet werde.
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Anlässlich des 100. Geburtstags des TV Diersburg präsentierte er beim Neujahrsempfang den Auftritt der Gewichtsheber des Germania Offenburg 1891. Das Publikum war begeistert von der Demonstration der "acht starken Männer" in historischer Sportkleidung. Es sollen zahlreiche Veranstaltungen folgen.
Autor: rte
