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19. Januar 2012

Mehr Geld für Instandhaltung

Dauerthema Harmoniehalle.

HOHBERG (rte). Die Harmoniehalle in Niederschopfheim wird zum Dauerthema. Die Halle ist dringend sanierungsbedürftig und hat zu wenig Raum. Die Freien Wähler beantragten in der jüngsten Gemeinderatssitzung eine Aufstockung für die Instandhaltung um 5000 Euro auf 8000 Euro. "Wir unterstützen den Antrag", sagte Thomas Schaub (CDU). Fraktionskollegin Cordula Prinz votierte ebenfalls dafür: Die Harmoniehalle brauche mehr als die 3000 Euro im Etat. Beim Besuch einer Veranstaltung sei sie erschrocken gewesen, "wohlfühlen kann man sich da nicht." Schaub und Prinz argumentierten für den Beibehalt der Halle, auch wenn der Plan für den Anbau an der Hohberghalle für größere Veranstaltungen steht; dies soll jedoch erst 2015 sein. "Es ist nicht vermittelbar im Ort", sagte Schaub, dass die Bürger so lange auf den notwendigen Bau der Halle warten sollten. Bürgermeister Klaus Jehle befürwortete die Erhöhung des Etats um 5000 Euro. Dieser Tage will die Verwaltung mit den Vereinen über die Hallensituation in Niederschopfheim beraten.

Die Gemeinde hat 50 000 Euro für den Radweg von Hofweier nach Zunsweier in den Haushalt 2012 eingeplant. Wem aber nütze der Radweg, wollten die Freien Wähler wissen. Vor allem wohl den Schülern von Elgersweier und Zunsweier, da wäre doch eine Verbindung zwischen Diersburg und Hofweier, die den Hohbergern zu Gute käme, viel sinnvoller. Die Investition sei an anderer Stelle günstiger, sagte Walter Gutmann. Cordula Prinz (CDU) betonte, dass auf jeden Fall ein sicherer Gehweg zwischen den Ortsteilen nötig sei, denn der Verkehr habe sehr stark zugenommen, sogar Möbelwagen mit Anhänger würden auf den engen Verbindungsstraßen fahren. Tempo 30 könnte da Abhilfe schaffen, befand Wolfgang Schilli (FW), die Gemeinde könne es sich nicht leisten, neben dem Feldweg noch einen Radweg zu bauen. Außerdem nutze das den Schülern wenig, weil sie ja mit Bus zur Schule fahren. "Das sind Gemeindeverbindungsstraßen, keine Feldwege", erklärte Bürgermeister Jehle. Wenn da etwas geändert würde an der eingeplanten Summe für den Radweg, "hätten wir ein Außenwirkungsproblem", betonte Jehle. Er stellte in Aussicht, das Thema nochmals im Gemeinderat zu diskutieren.

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Autor: rte