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25. Januar 2012
Schulden steigen an
Wasserversorgung Hohberg.
HOHBERG (rte). Der Gemeinderat Hohberg hat den Wirtschaftsplan des Eigenbetriebs Wasserversorgung mit einem Jahresverlust von 14 000 Euro nach kurzer Beratung einstimmig beschlossen. Wie Kämmerer Christof Kaiser erläuterte, stehen den Erträgen in Höhe von 682 000 Euro Aufwendungen von 696 000 Euro gegenüber. Damit steigen die Schulden um 900 000 Euro auf insgesamt rund 3,2 Millionen. Pro Einwohner sind das umgerechnet mehr als 400 Euro. Im Vermögensplan sind Einnahmen und Ausgaben von 1,189 Millionen Euro vorgesehen, die Kreditaufnahmen liegen bei etwas mehr als einer Million, der Höchstbetrag der Kassenkredite soll 250 000 Euro betragen. Die Wasserverkaufserlöse belaufen sich auf 623 000 Euro, bei einem Bezugspreis von 1,95 pro Kubikmeter.
"Im Zuge der anstehenden Investitionen ist in den kommenden Jahren mit einer Anpassung der Verbrauchsgebühren zu rechnen", erklärt die Verwaltung. In Zukunft werde die Wasserversorgung Geld einsparen können, weil mit dem Bau des neuen Trinkwasserbehälters in Diersburg, der rund eine Million Euro kosten wird, der Zukauf von Wasser aus Offenburg deutlich reduziert würde. Allein 2011 wurden für 28 000 Euro rund 35 000 Kubikmeter Trinkwasser aus dem Hochbehälter Zunsweier zugekauft. Allerdings war es gelungen, den Bezugspreis um 38 Cents auf 75 Cents herunterzuhandeln, so die Verwaltung. Für den Unterhalt des Leitungsnetzes sind im Wirtschaftsplan 50 000 Euro vorgesehen.
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Autor: rte
