Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.
30. Juli 2012
Unwetter
Hohe Sachschäden im Baselbiet
Regen und Gewitter bringen Hänge ins Rutschen und lassen Bäche über die Ufer treten.
LIESTAL (BZ). Starke Regenfälle haben am Samstagabend kleinere Bäche im Baselbiet über die Ufer treten lassen und Hänge ins Rutschen gebracht, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Der Sachschaden sei enorm, verletzt wurde niemand. In Frenkendorf beschädigten Murgänge drei Einfamilienhäuser am Rüttimattweg. Die Bewohner mussten diese vorübergehend verlassen und wurden evakuiert. Am stärksten betroffen war neben diesem Quartier auch der Dorfkern von Frenkendorf und die Nachbargemeinde Füllinsdorf und Giebenach. Dort trat der Zettlbach über die Ufer. Mehrere Keller liefen in Giebenach voll, als der Zettelbach überlief. Feuerwehren mussten im ganzen Kantonsgebiet Keller auspumpen, teils halfen Zivilschützer. Mancherorts lief Wasser auch auf Straßen. Im Laufental mussten einzelne Abschnitte zeitweise gesperrt werden. Die Polizei mahnt zu den Verhältnissen angepasster Fahrweise. Birs und Ergolz hingegen konnten die Niederschlagsmengen bewältigen. Aufs Ganze gesehen waren im Baselbiet zwanzig Feuerwehren im Einsatz, der kantonale Krisenstab bot im Raum Liestal zudem auch den Zivilschutz auf. Verletzt wurde niemand.
Werbung
In Basel forderte ein Gewitter samt Wolkenbruch der Berufsfeuerwehr rund 25 Einsätze ab, wie bei der Einsatzleitung zu erfahren war. Vor allem Keller und einzelne Geschäfte seien nass geworden, passiert sei aber nichts Größeres. Die Bezirksfeuerwehr musste teils helfen.
Im Solothurner Schwarzbubenland standen nach den starken Regenfällen zahlreiche Keller unter Wasser. Bei der Kantonspolizei gingen am Samstag zwischen 18 und 23 Uhr rund 35 Meldungen ein, wie diese am Sonntag mitteilte.
Autor: sda



