RATSNOTIZEN

Louis Groß

Von Louis Groß

Di, 26. Juni 2018

Horben

HORBEN

Wechsel im Gremium

Heinz-Wilhelm Heine vertritt die Freie Wählervereinigung Horben (FWV) im Gemeinderat. Nach zwölf Jahren schied er nun auf eigenen Wunsch vorzeitig aus dem Gremium aus. Bürgermeister Markus Riesterer bedankte sich für eine angenehme Zusammenarbeit. Heine habe während seiner Amtszeit sowohl die Höhepunkte der Wirtschaftskrise miterlebt, als auch den Aufschwung der Gemeinde in den Jahren danach, inklusive millionenschwerer Investitionen. Laut Riesterer galt Heines Engagement in besonderem Maße den Kindern und Jugendlichen der Gemeinde. So habe er mit der Einrichtung des Jugendraumes und der Grundschulsanierung wichtige Beschlüsse mitbegleitet, von denen die Gemeinde in vielen Jahren noch profitieren werde. Auch Heine bedankte sich für die gute und konstruktive Zusammenarbeit. Seine Nachfolge wird Reinhard Brunner (FWV) antreten.

Absenkung

Diskutiert wurde im Rat über die Absenkung des Bürgersteigs an der Kreuzung Weiherackerweg/Junghofweg/Luisenhöhenstraße, um dort eine bessere Durchfahrt zu ermöglichen. An der Engstelle müssen Autofahrer bei entgegenkommendem Verkehr oft zurücksetzen. Nach Verhandlungen mit den Investoren des Hotels Luisenhöhe seien diese, so Bürgermeister Riesterer, bereit, ein Drittel der anfallenden Kosten von 68 000 Euro zu übernehmen. Das Angebot der Kostenbeteiligung erfolge auf freiwilliger Basis. Einige Mitglieder des Gemeinderats zeigten sich jedoch besorgt, dass durch die Absenkung auf der Straße künftig gerast und die Sicherheit der Fußgänger gefährdet werde. Die endgültige Entscheidung wurde auf Antrag des Bürgermeisters vertagt.

Keine Flüchtlinge

Bürgermeister Markus Riesterer teilte dem Rat mit, dass der Gemeinde Horben 2018 voraussichtlich keine weiteren Flüchtlinge mehr zugeteilt werden.

Transparenz bemängelt

Nachdem der Gemeinderat Horben beschlossen hatte, die Verwaltungsaufgaben der Gemeinde zum 1. September der Verwaltungsgemeinschaft Hexental und der Gemeinde Merzhausen zu übergeben, bemängelten Zuhörer in der Ratssitzung nun eine fehlende Transparenz im Entscheidungsprozess. Bürgermeister Markus Riesterer wies darauf hin, dass die Thematik in der Bürgerversammlung angesprochen worden sei. Dass die Umstrukturierung wie geplant bis zum 1. September vonstatten gehe, hält Riesterer für unwahrscheinlich. Er gehe von einer längeren Übergangsphase aus.